Corona Grundrechte

Bundesweit haben heute oder in den vergangenen Tagen die verschiedenen Bundesländer über vermeintliche Lockerungen diskutiert. Herausgekommen ist natürlich nichts. Grundlage war in allen Bundesländern vor allem Kritik aus der Wirtschaft. Mit Lockerungen hat das aber nichts zu tun und kann allen gewaltig auf die Füße fallen.

So wurde in einigen Ländern, wie zum Beispiel Niedersachsen die 2G-Regel bereits von Gerichten gekippt. Andere Länder, wie Brandenburg oder Schleswig-Holstein haben die 2G-Regel bereits vollständig aufgehoben. Berlin will darüber in der nächsten Senatssitzung entscheiden.

Doch handelt es sich hierbei keineswegs um Lockerungen. Denn 3G bleibt weiterhin bestehen. Die Schlangen an den Läden werden länger, dafür steigt womöglich der Umsatz. Vielleicht aber auch nicht. Bereits bei der 2G-Regel in Berlin konnte Stefan Raven News viele Menschen befragen, die keine Lust mehr auf diese Regelung hatten, obwohl sie geimpft sind und reinkamen. Es dauerte einfach zu lange, man hätte keine Lust, stets überall anzustehen, um reinzudürfen. Mit 3G dürfen theoretisch noch mehr Menschen in die Läden rein. Ob es auch mehr werden, ist fraglich.

Doch was bei 3G das Entscheidende ist: Es werden wieder mehr Leute getestet und somit gibt es auch mehr Falschpositive Tests, sowie positive Tests, weil Viren nachgewiesen werden, die fast jeder Mensch im Körper hat. Damit steigt die Inzidenz. Die Politik könnte mit diesem pseudowissenschaftlichen Falschargument noch einmal die Zügel anziehen oder eine vollständige Lockerung zum Frühjahr verneinen.

Das Resultat der medial verbreiteten „Lockerungswelle“ ist daher keine Lockerung, sondern nur ein Nachgeben gegenüber einzelnen Teilen der Wirtschaft, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Es ist nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Maßnahmen haben nie auf einer wissenschaftlichen Evidenz gefußt, es wird Zeit, diese endlich aufzuheben. Entweder tun es die Regierungen oder die Menschen auf der Straße werden es tun. Eins von beiden wird absehbar sein.

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