Nazi

Unsere Leser wissen es bereits: Ich Stefan Raven war früher Linksextremist. In der Zeit von 2009 bis 2014 habe ich mich nach und nach davon losgesagt und versucht, ein normales Leben zu führen. Ich habe mich nie gegen Menschen anderer Herkunft pauschal geäußert, den Holocaust nie öffentlich bestritten und auch nicht wahllos Linke verprügelt. Doch plötzlich bin ich Nazi.

In meinem kurzseitigen Heftchen „Endstation: Antifa“ habe ich ja schon im groben meine Erfahrungen angeschnitten. Dies wird sicherlich noch irgendwann erweitert und verausführlicht werden. Doch muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, was seit 2014 passiert ist. Ich wohnte in einer guten Gegen in Lübeck, hab gearbeitet, kam nach Hause, schaltete die PlayStation an, guckte Fußball oder trank auch mal ein Bier.

Als Journalist war ich da auch schon (wie zuvor) und immer wieder tätig. Meine Meinung hatte nie jemand gestört, auch nicht mein Schreibstil. In den Jahren meiner linksextremen Zeit habe ich öffentliche Facebookbeiträge veröffentlicht, wo ich ausrief, dass es Feuer und Flamme für diesen Staat geben möge. Nazis habe ich nebenberuflich geboxt. Auf Demonstrationen bespuckte ich stillhaltende Polizisten.

Das ist mit meinem Ausstieg natürlich anders geworden. Erst intern in linksextremen Kreisen, heute auch öffentlich. Denn ich böser Neo-Nazi habe es gewagt, die heilige Windkraft zu entlarven und den Corona-Predigern zu widersprechen. Nazi, Nazi und nochmals Nazi. Oder liegt es vielleicht an mir? Habe ich vielleicht die falsche Hautfarbe und hat es gar nichts mit meinen Äußerungen zu tun (obwohl sie wahr sind)? Wer weiß das schon im kunterbunten superguten Schwurbelland.

Ich sag euch eines. Ich hatte den Mut, den Sänger von Kategorie C für ein Interview anzufragen. Er ist heute ein sehr guter Freund von mir. Ich hatte auch den Mut, mich mit zahlreichen anderen Menschen, die man als rechts bezeichnet, auseinanderzusetzen und sie auch persönlich kennenzulernen. Ja, viele sind rechts. Ja, und? Was heißt das schon? Wer kann nachweisen, was einer Böses auch nur gesagt haben soll? Ich kann euch bestätigen, dass mich die Rechten, die ich heute, genau wie Linke und Ausländer auch noch, als meine Freunde bezeichne, nie belogen haben oder irgendetwas Böses getan haben.

Der Grund dieses Artikels? Denkt einfach mal nach, ob der Begriff „rechts“ ein Schreckgespinst für euch sein soll oder ob ihr über euren Schatten springt und Menschen behandelt, wie sie euch gegenübertreten und nicht nach ihrer politischen Meinung – ganz unabhängig davon, ob ihr diese nun teilt oder nicht.

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