Galgen

Immer wieder ist vor allem von linksextremen Politikern von vermeintlichen Morddrohungen die Rede. Was sich im Detail dahinter verbirgt und wo sich diese „Morddrohungen“ voneinander unterscheiden, möchten wir hier aufzeigen. Dabei ist auch erheblich, wer der Empfänger der Botschaft ist.

Das wohl bekannteste Beispiel einer Morddrohung aus dem Internet – welches explizit mit dem Messengerdienst Telegram in Verbindung gebracht wird, ist jene Morddrohung, die nach der sogenannten Bundesnotbremse veröffentlicht worden sein soll. Wie Stefan Raven News recherchierte und als einziges Medium veröffentlichte, handelte es sich bei dieser Todesliste, die viral geteilt worden sein soll auf Telegram, jedoch um die einmalige und kaum wahrnehmbare Äußerung eines Einzeltäters. Es schien fast so, als wollte man lediglich Telegram radikalisieren und in Misskredit bringen.

Daniela Kolbe von der Linken verbreitete dennoch weiter die Mär von mehreren Todeslisten auf Telegram. Es passte perfekt in die Mär von gewaltbereiten Neonazis auf Telegram. Die Linken nutzten diese Falschmeldung bis zum letzten aus. In der Bundesrepublik des Jahres 2022 kam es so im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen sogenannte Hasspostings fast ausschließlich zum politisch gewollten „Kampf gegen rechts“.

Doch möchte Stefan Raven News hier dennoch klarstellen, dass es durchaus realistische Todesdrohungen gibt – auch, bzw. vor allem auf Telegram. So kam es in Zusammenhang mit oben genannten Tag zur Bekämpfung von Hasspostings auch zu notwendigen Verhaftungen und Durchsuchungen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen teilte uns dazu am 15. Dezember 2021 mit: „

Drei weitere Maßnahmen bezogen sich auf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, dort wurde auch ein Beschuldigter (Commander Jansen der SHAEF-Bewegung) verhaftetet. Diese Verfahren haben das Veröffentlichen sog. Feindeslisten (§ 126a StGB) bzw. das öffentliche Auffordern zu Straftaten zum Gegenstand. Der Festgenommene ist der selbsternannte „Befehlshaber“ des „Supreme Headquarter Allied Expeditionary Force“ (kurz: SHAEF), also des Hauptquartiers der alliierten Streitkräfte in Nordwest- und Mitteleuropa während des Zweiten Weltkrieges. Das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges aufgelöst. Der Beschuldigte vertritt jedoch die Auffassung, dass es bis heute fortbestehe. Er bezeichnet sich selbst als „Commander“ bzw. „Major“ und ist der Überzeugung, dass allein die Gesetze des SHAEF in der Bundesrepublik Deutschland Geltung hätten.Er behauptet, dass er durch die amerikanischen Streitkräfte zur Ausübung von Hoheitsrechten auf dem deutschen Staatsgebiet berichtigt sei. Durch diese Erzählungen, die in Teilaspekten eine Nähe zum Gedankengut der Reichsbürger aufweist, ist es dem Beschuldigten gelungen, eine breite Anhängerbasis für sich zu gewinnen. So betreibt er verschiedene Telegrammkanäle, u.a. „S.H.A.E.F.  Regierungsinstitution Deutschland“, mit 11559 Gruppenmitgliedern, die inzwischen abgeschaltet wurden.

Die Auswahl bezgl. des letztgenannten Komplexes bestand schon allein aufgrund der Dringlichkeit, da nicht auszuschließen war, dass die Anhänger der SHAEF die von dem Hauptbeschuldigten verbreiteten Todesurteile umsetzen.“

Aber was ist mit den ganzen anderen Mordaufrufen? Diese gehen von „den kann man auf den Mond schießen“ bis hin zu Bildern, die einen Strick am Galgen zeigen. Ist dies eine Meinungsäußerung oder schon eine Todesdrohung? Wo genau werden diese Unterschiede gemacht? Oder hängt dies damit zusammen, wer der Empfänger der jeweiligen Drohungen ist? Unserer Recherche über 6 Monate hinaus ist genau dies der Fall. So erhielt Chef-Redakteur Stefan Raven selbst im Jahr 2021 vom Lübecker Linksextremisten Gato L. eine Morddrohung. Die war zwar allein aus der Bekanntheit des Absenders nicht ernst genommen, aber hier wurde der Strafantrag seitens der linksinstrumentalisierten Staatsanwaltschaft Berlin eingestellt. Man könnte den Täter nicht ausfindig machen. Dabei gelang uns genau das und das teilten wir auch der Polizei mit. Ein Schelm sei, wer arges dabei denke.

Es bleibt festzustellen, dass es in Einzelfällen von unbedeutenden Minderheiten durchaus „Todeslisten“ und Morddrohungen gibt, doch die Mehrheit sind harmlose Äußerung von politisch nicht linken Personen, die von Extremisten, die auf Steuerkosten in ausgedachten Instituten tätig sind, in Vollzeit zur Anzeige gebracht werden. Es ist ein kalkuliertes Spiel der politisch linken Extremisten, welches zur Durchsetzung derer wirren Ziele instrumentalisiert wird.

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Ein Gedanke zu „Das perfide Spiel mit den Todeslisten – Was ist ernst und was ist Fake?“

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