Hafen KielLuftaufnahme vom Marinestützpunkt Kiel mit den Gastschiffen zu Zeiten der Kieler Woche, am 21.06.2019.

Die deutsche Marine verkündete in ihrer Pressemitteilung vom 21. April, dass sie zwei Liegenschaften umbenennen wird, da diese nicht mehr zeitgemäß benannt seien. Dazu teilt diese als Begründung mit: „Mit der Neufassung des Traditionserlasses wurde bereits 2017 festgelegt, dass der Kern unseres Traditionsverständnisses künftig in unserer eigenen, über 60-jährigen Geschichte, der freiheitlich, demokratischen Grundordnung sowie im Widerstand gegen Diktaturen und Gewaltherrschaft liegt. Der Rückgriff auf andere deutsche Streitkräfte ist damit zwar weiterhin ein Teil unserer Geschichte, aber nicht mehr das bestimmende Element unserer Traditionspflege.“

Wir wollten wissen, warum Geschichte oder Besinnung auf Geschichte nicht mehr zeitgemäß ist und fragten nach. Aus dem Dezernat Pressearbeit erhielten wir von Hauptbootsmann Maria Hagemann die oben bereits zitierten Zeilen. Damit also keine Antwort auf unsere Frage. Denn genau dies wollten wir wissen, welche Grundlage dort steht. Dass die über Tausendjährige Geschichte Deutschlands aus Diktaturen und Gewaltherrschaften bestehen haben soll, ist ein wissenschaftlich nicht haltbarer und historisch falscher Punkt.

Ohne die früheren Bezeichnungen unserer Streitkräfte und die entsprechenden Kommandoinhaber hätte es die Bundeswehr, einschließlich der Marine, in der heutigen Form nicht gegeben. Eine Distanzierung zu diesen ist nun ob mit oder ohne eines Beschlusses von 2017 geschichtsvergessen und volksfern. Die deutsche Marine distanziert sich mit ihrem Vorgehen ganz klar gegen ihren wichtigsten Kernpunkt, die Heimat und trägt einen entscheidenden Beitrag zur Geschichtsrevision und Kulturzerstörung bei.

Newsletteranmeldung

Werbung

Artikel-Ende


Auf deine Mithilfe kommt es an!

Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

Diese Arbeit ist nur mit deiner Unterstützung möglich!

Helfe mit und stärke kritischen, unabhängigen Journalismus, der keine Rundfunkbeiträge oder Steuergelder bekommt, und keinen Milliardär als Finanzier hat. Als Journalist bin ich nur der Wahrheit und der Wissenschaft verpflichtet. Doch daher bin ich auch auf die freiwillige Unterstützung meiner Leser angewiesen.

Herzlichen Dank im voraus!

Per PayPal. 

Alternativ via Banküberweisung, IBAN: BE02 9741 0271 6040 BIC: PESOBEB1 (Kontoinhaber: Stefan Michels)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert