2. Welle 1

Deutschland befindet sich seit November wieder im Lockdown. Die wenigsten der im Frühjahr getroffenen Einschränkungen wurden zurückgenommen. Man sagte, man hätte überreagiert und würde mit dem heutigen Wissen die selben Fehler nicht noch einmal begehen. Doch scheinbar passiert genau das.

Täglich sehen wir Berichte in den unglaubwürdig gewordenen sogenannten Mainstreammedien, die ungeprüft Aussagen und alleinstehende Zahlen übernehmen. Doch was steckt hinter den Zahlen des Robert-Koch-Instituts? Stefan Raven News hat sich diese einmal angeschaut und in einem Diagramm dargestellt.

Entsprechend der Tests, steigen auch die Positiven.

Was als erstes Auffällt, ist dass die Zahl der gemachten Tests um mehrere 100 % gestiegen ist. Lässt man diesen Graphen weg (rot), sieht man, dass die grüne Linie exponentiell zu steigen scheint. Doch sind dies die totalen Fallzahlen, die auf der aktuellen Jahreszeit (wo ist die Grippe?) und die steigende Testkapazität zurückzuführen sind. Diese Werte alleine haben wissenschaftlich keinerlei Aussagen. Wichtig bei den von uns erstellten Grafiken ist, dass die untere Zahlenreihe die Tabellenzeilen sind, nicht die Wochen. Es sind die Wochen 10 bis 45 aufgeführt. Es geht um die Darstellung der Kurve

Positiv Getestete pro 100.000 Tests.

Lässt man also die Zahlen der positiv Getesteten beiseite, erhält man folgendes Szenario. Wir haben die Zahl der positiv getesteten Menschen durch die Anzahl der Tests angeglichen, in dem wir berechnet haben, wie viele Positivergebnisse es pro 100.000 Tests gab. Dort sehen wir, dass wir zwar einen Anstieg haben, dieser aber immer noch unter den Werten des Frühjahrs liegt.

Hinzu kommt der fehlende Faktor der Wahrscheinlichkeit. Testet man alle in Deutschland lebenden Menschen, hat man alle positiven Fälle mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % erwischt. Testest man nur einen Menschen, ist die Wahrscheinlichkeit, dort einen Positivfall zu haben ungefähr so groß wie ein Elektron. Je mehr Tests also gemacht werden, desto größer ist nicht nur die Zahl der insgesamt Positiven, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, diejenigen zu finden, bei denen der Test positiv ausschlagen würde. Hier von einer zweiten Welle zu sprechen entbährt sich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Und eine Frage bleibt immer noch: Wo sind die Grippeerkrankten?

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