Krankenhaus

Donnerwetter, was ist denn auf Deutschlands Intensivstationen los? Ist die Mehrheit der Intensivpatienten mit Corona (sofern sie überhaupt deswegen dort liegen und nicht wegen eines Armbruchs) nun geimpft oder nicht. Erst vorgestern wurden die Bezeichnungskriterien für Geimpfte geändert, so dass Deutschland nunmehr weniger als 50 % Impfquote hat.

Scheinbar geht es bei der Zahl der Intensivpatienten auch um einen Kampf innerhalb der Impfstoffhersteller. So gelten in Deutschland Intensivpatienten, die das Vakzin Johnson & Johnson erhalten haben, nur noch als teilimmunisiert. Aber in den Auswertungen des Robert Koch-Instituts zählen diese Geimpften zur Gruppe der vollständig geimpften Personen. Ja, was denn jetzt?

Außerdem zählen Menschen, deren letzte Impfung mehr als 6 Monate zurückliegt, ebenfalls nicht mehr zu den Vollgeimpften. Auch der Focus zerbrach sich in einem Artikel vom 19. Januar bereits den Kopf über diese merkwürdigen Zusammenstellungen.

Weiter fraglich ist, dass laut DIVI vom 14. Dezember bis zum 12. Januar laut Pressemitteilung 9.946 Menschen aufgenommen (intensivmedizinisch). Doch tatsächlich wurden nur 6.678 Menschen aufgenommen. Die Welt fragte nach und das DIVI erklärte, dass auch Patienten dazugerechnet wurden, die schon vor dem 14. Dezember eingeliefert wurden. Für die Addition dieser von den Kliniken versehentlich mit gemeldeten Fälle habe man sich entschieden, um eine „transparente Darstellung“ zu haben. Was genau an über 3000 Covid-Intensivpatienten mehr (aus einem Zeitraum vor dem der Erhebung) transparent sein soll, erklärt die DIVI nicht.

Es lässt sich ableiten, dass man mit verschiedensten Zahlen zu retten versucht, was noch zu retten ist und letzten Endes sicher schon eine Ausrede parat hat, warum man das ganze Spiel mitgespielt hat, nachdem das Kartenhaus zusammengefallen ist.

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