SliderHansjörg Müller spricht in seinem Buch "Scheindemokratie" die Wahrheit.

Das verschwörungsideologische Magazin „Report24“ spricht davon, dass die bayerische Gemeinde Gaschenbach keine Flüchtlinge mehr aufnehmen möchte. „Erstes deutsches Dorf wirft „Flüchtlinge“ raus“ heißt es. Doch im Impressum des „Magazins“ wird nur die Anschrift eines Rechtsanwalts angegeben. Das macht uns skeptisch.

Wir haben selbst ein Postfach als Redaktionsadresse, was aber damit zu entschuldigen ist, dass wir keine Räumlichkeiten haben, in denen wir arbeiten, sondern alle von überall und nirgendwo tätig sind. Aber ein Rechtsanwalt als Impressumsanschrift, das haben nicht mal wir!

In dem entsprechenden Artikel kam es eingangs schon zur Durchmischung unzähliger Begebenheiten, die irgendwie zu einem Brei verwoben wurden. Wo genau, konnte nicht genau nachvollzogen werden. Ein entsprechendes Video, über dem steht „Sicher Deutschland“, welches vom Infokanal des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert stammen soll, gibt es aber nicht. Man gibt dies als Quelle auf X an, doch auf dem Kanal findet sich ein entsprechendes Video nicht.

Richtig ist dagegen, dass man sich dort gegen die „Flüchtlinge“ stellt. Da hört die „Berichterstattung“ von Report24 aber schon auf, man schwenkt einfach mal nach Irland und die kürzlichen Randalen vor Ort. Bringt sicherlich auch Klicks, hat mit der Sache nur nichts zu tun. Es scheint, man wollte nur etwas populistisches stricken, um Klickzahlen zu generieren.

Denn bereits am 3. November schrieb die Junge Freiheit: „Einbrüche, sexuelle Belästigungen, Diebstahl – eine bayerische Gemeinde hat genug von Migranten. Sie schließt eigenmächtig die Flüchtlingsheime. Warum und wie das geht, erzählt der Bürgermeister.“ Dort wird von zahlreichen Problemen berichtet, die mit der steigenden Migrantenzahl einhergehen. Aber es werden keine Fakenews verbreitet. Es werden keine Unwahrheiten berichtet. Man bleibt bei den Tatsachen, die schlimm genug sind.

Bleibt bei Medien, die ihr kennt, die seriös sind, lasst euch von solchen Haschern nicht vereinnahmen. Meistens handelt es sich bei solchen „Magazinen“ um Formate, die in bestimmten Kreisen eine gewisse Reichweite aufbauen, um diese Kreise dann zu beeinflussen. Dies geht auch aus dem sehr guten und gut verkaufen Buch „Scheindemokratie“ von Ex-MdB Hansjörg Müller (AfD) hervor.

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