Synagoge

Ein junger Syrer soll einen Anschlag auf die Hagener Synagoge geplant haben. Der Verdächtige lebt seit 2015 in Deutschland. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« soll ihn motiviert haben, den Plan umzusetzen.

Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf die Synagoge in Hagen hat die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf einen 17 Jahre alten Syrer angeklagt. Sie wirft ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor, sagte ein Sprecher am Dienstag. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) habe ihn instruiert, den geplanten Anschlag zu begehen. Der Jugendliche soll den Ermittlern zufolge über den Messengerdienst »Telegram« mit einer Person kommuniziert haben, die ihn in der Herstellung von Sprengsätzen unterrichtete.

Im September vergangenen Jahres waren bei der Polizei Hinweise auf eine mögliche Gefährdungslage für die Synagoge in Hagen eingegangen. Schwer bewaffnete Polizisten umstellten daraufhin das Gotteshaus. Eine Hundertschaft war im Einsatz, der Bereich um das Gebäude war weiträumig abgesperrt.

Im Zusammenhang mit den mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlagsplänen wurde ein Haftbefehl gegen den damals 16-jährigen Tatverdächtigen erlassen. Nach SPIEGEL-Informationen war der Jugendliche im Frühjahr 2015 über Beirut nach Deutschland eingereist – im Rahmen des sogenannten Familiennachzugs. Sein Vater hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Monaten mit Schutzstatus in Hagen gelebt und war wenig später offiziell als Flüchtling anerkannt worden.

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