Landwirtschaft

In einer Kleinen Anfrage wollte die AfD-Bundestagsfraktion wissen, welche Folgen die Umsetzung des sogenannten Insektenschutzgesetzes für die Landwirtschaft hätte. Darin beabsichtigt die Bundesregierung durch ein Verbot gewisser Pflanzenschutzmittel die Landwirtschaft zu extensivieren, um dadurch die Artenvielfalt zu fördern. 

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich zu den Antworten der Bundesregierung wie folgt:

„Die beabsichtigten Maßnahmen zum Insektenschutz sind nicht geeignet, um den beobachteten Insektenrückgang aufzuhalten. Im Gegenteil wird sich die Situation durch die geplanten Pflanzenschutzmittelverbote eher verschlechtern, weil künftig eine deutlich intensivere Bodenbearbeitung notwendig werden wird. Wie etliche wissenschaftliche Studien zeigen, reduziert die intensive mechanische Bearbeitung die Populationen von Regenwürmern und Bodenarthropoden nachweislich. Darüber hinaus entzieht das Pflügen zahlreichen Arten die Nahrungsgrundlage.

Wir lehnen das sogenannte Insektenschutzgesetz auch deshalb ab, weil es bislang keinerlei wissenschaftliche Ursachenforschung zum Insektenrückgang gibt. Es ist völlig unklar, ob die geplanten Maßnahmen zum Schutz der Insektenvielfalt beitragen oder nicht. Was wir hingegen wissen ist, dass den betroffenen Landwirten massive Einkommensverluste sowie eine Entwertung ihrer landwirtschaftlichen Flächen drohen. Außerdem werden wir deutlich mehr Nahrungsmittel aus dem Ausland importieren müssen, wo Umwelt- und Artenschutz in der Regel keine Rolle spielen. Das müssen wir verhindern. Insektenschutz geht nur gemeinsam mit den Bauern und nicht gegen sie.“

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