FDJ in BerlinFDJ in Berlin

Am Tag der Deutschen Einheit, dem Nationalfeiertag unseres Landes, marschierten in Berlin einige Hundert FDJ-Mitglieder und -Anhänger auf, teils einheitlich gekleidet, zum größten Teil mit FDJ- und roten Fahnen.

Rote Fahnen, sowie FDJ-Fahnen wurden in einheitlicher Kleidung (Uniformierungsverbot?) zur Schau gestellt.

Die FDJ („Freie“ Deutsche Jugend) ist ein offen kommunistischer Jugendverband. In der ehemaligen DDR war er die einzige anerkannte und geförderte Jugendorganisation, während der Ableger, „FDJ in Westdeutschland“ 1954 als verfassungswidrige Organisation verboten wurde. Daher stellt sich die Frage, ob Sicherheitsbehörden und Politiker die letzten 30 Jahre verschlafen haben. Wie kann es sein, dass der Ableger einer Organisation seit über 60 Jahren verboten ist, nach der Wiedervereinigung die Hauptorganisation aber frei und offen in Berlin demonstrieren darf?

Kommunisten der Jugendorganisation FDJ demonstrierten heute offen in der ehemals geteilten Stadt.

Auf den Transparenten, die an historisch wichtigen Orten gezeigt wurden, standen unter anderem Slogans wie „30 Jahre sind genug – Revolution und Sozialismus – FDJ“. Dieser offene Aufruf zur Revolution und der Teilsatz „30 Jahre sind genug“ am 30. Jahrestag der Wiedervereinigung in ausgerechnet der Stadt, die unter der Teilung gelitten hat wie keine Zweite, ist nicht nur ein Skandal, sondern eine Geschmacklosigkeit ohne Gleichen.

Widerwertige Szenen ereigneten sich am Nationalfeiertag in der Bundeshauptstadt.

Polizei und Politik haben vor und während der Demonstration verschlafen und müssen nun im Nachhinein tätig werden. Dies sollte die Pflicht eines jeden aufrechten Demokraten sein.

Handyvideo eines Augenzeugen.
Ein weiteres Video der widerwertigen Szenen.

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