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Im Auftrag von Nius hat Plagiatsjäger Stefan Weber die Doktorarbeit von Süddeutsche-Zeitung-Vize-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid untersucht und dringende Plagiatsverdachte geäußert. Nun forschte er frei und ehrenamtlich bei den Artikel der Redakteurin nach und fand auch dort Hunderte von Plagiatsverdachten. Er richtete sich daraufhin mit einer eMail an die SZ-Chefredaktion, das berichtet Nius.

Weber schreibt laut Nius: „Ich muss Ihnen mit dieser E-Mail die bedauerliche Mitteilung machen, dass ein dringender Plagiatsverdacht bei hunderten Artikeln von Alexandra Föderl-Schmid besteht. Das hat nun nichts mehr mit bloßer journalistischer Nichtnennung der Quellen zu tun, das berührt jetzt wohl handfest Geschäftsmodelle und Urheberrechte der Mitbewerber. Es stellt sich ja die Frage, warum Ihre Abonnenten für Inhalte bezahlen sollen, die vorher schon genau so bei Mitbewerbern zu lesen waren.“

Mit der bloßen Nichtnennung von Quellen dürfte auch das Team von Nius vertraut sein. Eine exklusive Recherche von uns wurde gerne genommen, wir als Quelle aber nicht genannt. Das hat nach wie vor mit ordentlichem Journalismus nichts zu tun. Selbst wir verweisen hier sogar per Link auf die Erstberichterstattung bzgl. Föderl-Schmid von Nius.

Föderl-Schmid ging möglicherweise noch einen gewaltigen Schritt weiter als Nius. Laut Auswertung der Artikel, die News vorliegen sollen, komme man schon nach den ersten 69 von 8.000 Seiten zu dem Ergebnis, dass sich Föderl-Schmid bei Spiegel und Stern in Form von „Standard-Textpassagen“ bedient haben soll. Die SZ selbst möchte sich bis zum Abschluss der Untersuchungen nicht dazu äußern, heißt es.

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Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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