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Das Nobelkomitee hat in seiner Begründung für die diesjährige Zuerkennung des Friedensnobelpreises an zwei Journalisten ausdrücklich die Bemühungen um die Wahrung der Meinungsfreiheit hervorgehoben, die „eine Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden“ sei.

Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Martin E. Renner:

„Diese Wahrheit sollte besonders den Regierungen der westlichen Welt ins Stammbuch geschrieben werden. Denn aktuell ist die Meinungsfreiheit gerade hier in der westlichen Welt und besonders auch in Deutschland in ernster Gefahr. Angesichts von massenweisen Löschungen kritischer Kommentare und Kontosperrungen kritischer Journalisten in sozialen Netzwerken, angesichts der Hetzkampagnen, die beispielsweise in vermeintlichen deutschen ‚Qualitätsmedien‘ gegen kritische Journalisten wie Boris Reitschuster oder kritische Wissenschaftler gefahren werden, ist diese Begründung des Nobelkomitees eine deutliche Mahnung.

Wer die Meinungsfreiheit als Voraussetzung der Demokratie verteidigen will, muss sich hier und heute gegen ‚Cancel Culture‘, gegen Faktenunterdrückung, gegen Shadowbanning, gegen Sperrungen und Diffamierungen Andersdenkender sowie gegen jedwede Bemühungen zur Ausweitung der Zensur im Internet entschieden zur Wehr setzen. Diese Nobelpreiszuerkennung verstehe ich als Ermutigung hierzu.“

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