Luxusreise

Die BILD hat heute berichtet, dass Entwicklungsminister Gerd Müller häufig seine Ehefrau im Regierungsflieger auf Dienstreise mitnimmt, den Fachpolitikern anderer Fraktionen die Mitreise aber verwehrt. Für seine luxuriösen Ansprüche, was Unterkunft und Reisen betrifft, soll er nach BILD-Angaben geradezu berüchtigt sein. Beispielsweise soll sich Müller extra Schwarzbrot nach Afrika einfliegen lassen haben.

Der entwicklungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, erklärt dazu:

„Wer über 100 marokkanische Moscheen für 8,5 Millionen Euro mit LED-Lampen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ausstattet oder in China Gendermainstreaming bezahlt, der lässt sich als oberster Entwicklungshelfer auch konsequenterweise sein Schwarzbrot nach Afrika zum Frühstückstisch einfliegen. Müller, der sich gerne als moralisches Gewissen in Sachen Nachhaltigkeit, Bescheidenheit und Gutherzigkeit inszeniert, macht sich mit seinem Luxus-Gebaren völlig unglaubwürdig. Es passt so auch ins Bild, dass Müller nach seiner Amtszeit wohl in einen mit 250.000 Euro Jahreseinkommen gut dotierten Posten bei den Vereinten Nationen wechseln wird. Der Minister bestätigt so meine grundsätzliche Kritik an der deutschen Entwicklungshilfe: Von ihr profitiert zuallererst die linke Entwicklungshelferindustrie und eben nicht die Bedürftigen.

Müllers Dienstreisen müssen jetzt genauer untersucht werden. Er muss Auskunft dazu geben, welche Kosten seine Dienstreisen verursacht haben und insbesondere dazu Stellung nehmen, ob die Kosten für die Reisen seiner Ehefrau zu Lasten des Steuerzahlers gingen.“

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