Maske

Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB). Sie sehe aber auch keinen Anlass, die angeordnete Maskenpflicht durch wissenschaftliche Studien zu begründen, wie eine Kleine Anfrage (BT-Drs.19/23090) der AfD-Bundestagsfraktion ergeben hat.

Dazu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. med. Axel Gehrke wie folgt:

„Die Bundesregierung scheint wenig Interesse zu haben, eigene Studien in Auftrag zu geben, um eine positive Wirkung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wissenschaftlich zu überprüfen. Das antwortete die Bundesregierung selbst auf die Kleine Anfrage. Lieber argumentiert sie mit Studien, die das Gegenteil aussagen. Dieses Verhalten zeigt wiederholt, dass die Maskenpflicht in der derzeitigen Form nicht wissenschaftlich belegt und der Einsatz nicht empfehlenswert ist.

Die Bundesregierung beruft sich in ihrer Argumentation auf Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) und der World Health Organization (WHO). Laut WHO ist die Wirksamkeit der Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Raum jedoch wissenschaftlich nicht hinreichend evaluiert. Bei fehlerhafter Handhabung besteht möglicherweise sogar eine Gefahr.

Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff dürfen nicht als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in den Verkehr gebracht werden, da sie keine nachweisbare Schutzwirkung haben. Wie die Bundesregierung bestätigt, war schon zum Zeitpunkt der erstmaligen Empfehlung zum Tragen von MNB klar, dass diese keinen zuverlässigen Schutz bieten und das umsichtige Verhalten des Bürgers nicht ersetzen können.

Umso absurder ist die Tatsache, dass die Bundesregierung die deutsche Bevölkerung weiterhin dazu zwingt, Mund und Nase mit Stofftüchern und selbstgenähten Masken zu bedecken.“

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