Kind krank

Berlin: (hib/PK) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wertet die rückläufigen Corona-Infektionszahlen als ermutigendes Zeichen. Derzeit entwickelten sich alle relevanten Parameter in die richtige Richtung, sagte Spahn am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Er warnte allerdings davor, bei den Schutzvorkehrungen insbesondere im persönlichen Verhalten nachzulassen. Bei geplanten Öffnungen in den Ländern mahnte er Zurückhaltung und umfangreiche Testungen an, um die erreichten Fortschritte nicht zu gefährden.

Die Impfkampagne kommt nach seiner Darstellung gut voran. So habe es am Dienstag einen Tagesrekord von 150.000 Zweitimpfungen gegeben. Spahn betonte, Zweitimpfungen seien keinesfalls zweitrangig, sondern für eine umfassende Immunisierung notwendig. Die Betriebsärzte sollen ab dem 7. Juni schrittweise in die Impfkampagne eingebunden werden.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft derzeit die Zulassung des Corona-Vakzins von Biontech/Pfizer für Kinder über zwölf Jahre. Mit einer Zulassung werde bis Anfang Juni gerechnet, sagte Spahn. Das Ziel sei, spätestens über die Sommerferien allen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren ein Impfangebot zu machen.

Das werde derzeit organisatorisch vorbereitet. Entsprechend viele Impfdosen von Biontech müssten für diese Altersgruppe reserviert werden. Für ältere Kinder seien den Untersuchungen zufolge keine anderen Dosen nötig als für Erwachsene. Für Kinder unter zwölf Jahren liefen die Studien noch.

Newsletteranmeldung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.