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Im Oktober letzten Jahres kam es auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Ingolstadt zu einen tätlichen Angriff mit einer Nadel auf Parteichef Tino Chrupalla. In der gestrigen Ausgabe der Sendung „Markus Lanz“ war er dem ZDF vor, es würde Bildmaterial zurückhalten. Der Sender dementiert dies.

Laut Chrupalla sei er am 4. Oktober die ganze Zeit über vom ZDF gefilmt worden. Das ZDF hätte das Bildmaterial der Polizei zur Verfügung gestellt. Aktenvermerke der Polizei, die der Schwäbischen Zeitung und der Bild vorliegen sollen, würden belegen, dass am Videomaterial geschnitten wurde.

So soll es darin geheißen haben: „Fehlende Videosequenzen des ZDF und Sichtung der neuerlichen Sequenz (…) Bereits am 05.10.2023 wurde das Video ‚231005-schaefer-begruessung-Chrupalla-afd-ingolstadt-plz*‘ als Zusammenschnitt der aus Sicht des ZDF relevanten Szenen – mit Herr MdB Chrupalla – an die KPI (Kriminalpolizeiinspektion) Ingolstadt übermittelt. Nach Bitten der Sachbearbeitung wurden die gesamten Aufnahmen des ZDF, mit Dateinamen ‚231006-afd-ausspielung-fuer-polizei-zdf‘, am 06.10.2023 nachträglich zur Verfügung gestellt.“

Der Artikel ergänzt diese bereits mehr als aussagekräftigen Belege mit weiteren Zitaten:

„Etwas später in der Akte heißt es dann plötzlich: ‚Im Laufe der mehrmaligen Sichtungen wurde am 11.10.2023 durch den Unterzeichner festgestellt, dass bei der übermittelten Gesamtaufnahme eine Sequenz fehlt‘.“

So wäre den Beamten an dem Bildmaterial aufgefallen, dass „im Zusammenschnitt bei Minute 16:21:29 ein Aufeinandertreffen mit einem Bürger zu sehen ist. Im ‚Gesamtvideo‘ fehlt diese Szene jedoch und es erfolgt ein Umschnitt von 16:20:48 auf eine andere Szene um 16:21:32“. Das ZDF äußerte noch am Abend dazu: „Dazu stellt die Chefredaktion des ZDF fest: Entgegen der Behauptung von Herrn Chrupalla hat das ZDF das gesamte Material ungeschnitten der Staatsanwaltschaft übergeben.“

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