ADHS Kind

Im November 2020 wurde unter der dunkelroten Schirmherschafft von Franziska Giffey der 16. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt. Dieser war heute Thema im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Bundestags. Der Bericht wurde insgesamt fast ausschließlich von Wissenschaftlern verfasst, die dem linksextremen Milieu zuzurechnen sind.

Dieser Jugendbericht entpuppt sich beim Lesen als eine Hetzschrift gegen die bürgerliche Mitte, welche dieser als rechts darstellt. Insgesamt 49 Mal kommt die bürgerliche Partei AfD namentlich vor. Andere Parteien kommen deutlich weniger drin vor. Die Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin Anja Besand von der TU Dresden sagte zum Beispiel: „[…] in Sachsen können man gut erkennen, wohin es führe, wenn der politischen Bildung ein zu geringer Stellenwert beigemessen werde.[…]“ Dies ist eine Anspielung an den großen Wahlerfolg der AfD in diesem Bundesland. Des Wesens Kern dieser Aussage erkennt man, wenn man sich die Vita von Prof. Dr. Besand anschaut. Diese liest sich wie eine typische linksextreme Akademikerlaufbahn. Besonders zu betrachten ist hierbei ihr sogenanntes gesellschaftliches „Engagement“.

Dass sich das ganze Werk und dessen gewollte Aussage als Leitwerk für die politische Kindeserziehung versteht und sich gegen bestehende Werte und die bürgerliche Mitte richtet, sieht man auch an der Aussage von Lisi Maier vom Deutschen Bundesjugendring. So sprach sie davon, dass politische Bildung „nicht neutral“ sein dürfe. Dabei fantasiert sie von einer Steigerung von rechtsextremer Übergriffen, die jedoch noch nicht einmal die geframeten Versfassungsschutzberichte des Bundes und der Länder hergeben. Auf dem linken Auge scheinen die Autoren und Befürworter im Ausschuss blind zu sein.

Auch Volker Rohde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen und der Sozialpädagoge Moritz Schwerthelm von der Universität forderten mehr Erziehung zu demokratischen Verhalten, womit diese eigentlich aber meinen – das kann man dem Bericht und den Äußerungen entnehmen – eine staatlich verordnete Politisierung der Kinder und Jugendlichen von ganz weit links.

Bedenklich ist auch, dass vor dem Ausschuss fast nur Personen sprachen, die an dem Bericht mitgearbeitet oder mitgewirkt haben. Kritische Stimmen wurden nicht angehört oder eingeladen. Zumindest sollten unabhängige Experten zu diesem Bericht etwas beitragen, ansonsten kann man diese vermeintliche Anhörung auch als das bezeichnen, was sie ist, nämlich eine Selbstbeweihräucherung. Der Bericht dient einzig und alleine dazu, linksextreme Strukturen zu stärken und das breite und bunte Spektrum der gesellschaftlichen und bürgerlichen Mitte in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen zu indoktrinieren. Der 16. Kinder- und Jugendbericht ist kein wissenschaftliches Werk, sondern eine Auftragsarbeit.

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