Krankenhaus

Stefan Raven News berichtete von dem größten Auftrag, den die Lübecker Firma Dräger je erhielt. Es ging um die Bestellung von über 10.000 Beatmungsgeräten vom Bundesgesundheitsministerium. Nach Presseanfrage unsererseits an das Bundesgesundheitsministerium wurde von dieser Bestellung über 80 % storniert. Dennoch war die Rede von 10.000 Intensivbetten mit intensivmedizinischer Beatmungsmöglichkeit mehr als zu Beginn der sogenannten Pandemie. Wir fragten bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft nach und erhielten folgende Antwort:

„Die Krankenhäuser haben zu Beginn der Pandemie massiv Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit aufgebaut. Die dazu notwendigen Geräte haben sie eigenständig beschafft. Der Bund hat diesen Aufbau mit 50.000 Euro pro Intensivbehandlungsplatz gefördert. Ähnlich wie bei Persönlicher Schutzausrüstung hat der Bund zusätzlich zentral Beatmungsgeräte bestellt. Dieser Aufbau war politisch gewollt und fand vor dem Eindruck der Bilder aus Italien und anderen Ländern statt, in denen vor allem mangelnde Beatmungsmöglichkeiten zu sehr hohen Todeszahlen geführt haben. Es sollte so viel wie möglich aufgebaut werden. Mit dem Fortschreiten der Pandemie stellte sich heraus, dass das deutsche Krankenhauswesen mit seinen im weltweiten Vergleich sehr hohen Intensivkapazitäten gut gerüstet ist. Derzeit müssen knapp 3000 Covid-Patienten mit Beatmungsgeräten invasiv beatmet werden. Der Höhepunkt der gesamten Pandemie lag Anfang Januar bei knapp 3200. Über die Zahl der beatmeten Patienten, die nicht an Covid leiden, haben wir keine Daten. Woher die Geräte stammen, können wir nicht verifizieren.

Eine Intensivstation hat immer mehr Beatmungsgeräte im Umlauf als gegenwärtig genutzt werden. Beatmungsgeräte müssen täglich gewartet und nach Gebrauch desinfiziert und mit sterilen Einmalmaterialien umgerüstet werden. Darüber hinaus müssen auch immer freie Beatmungsgeräte für Notfälle bereitstehen. Es gibt also deutlich mehr Beatmungsgeräte als genutzte Beatmungsbetten.“

Da die Zahl an Intensivbetten im Laufe der Pandemie geringer geworden ist, ist davon auszugehen, dass es sich „lediglich“ um die zusätzliche Beschaffung von Beatmungsgeräten und die Freihaltung von Betten handelte. Wenn die Krankenhäuser selbst bestellen, die Bundesregierung ihre Kapazitäten verschenkt und keine Aussagen über den Verbleib der bundeseigenen Beatmungsgeräte getroffen wird, keine Angaben über weitere Bezugsquellen gemacht werden und das Land Bayern trotzdem noch Beatmungsgeräte aus dem Ausland bezieht, wird erkennbar, dass das Bild über den Verbleib der Geräte und deren Nachverfolgung immer undurchschaubarer wird. Wir recherchieren weiter.

Newsletteranmeldung

Werbung


VPN

Das beste VPN der Welt für deine Sicherheit

Das 5-, 9 und 14 Eyes Geheimdienstabkommen ist ein Abkommen zur Zusammenarbeit von Geheimdiensten unterschiedlicher Staaten miteinander. Viele VPN-Anbieter haben ihren Sitz in diesen Ländern. Genau deswegen sind diese Murks, denn Datenschutz sollte nicht nur gegenüber Hackern gelten, sondern auch gegenüber dem Staat. Als unbescholtener Bürger hat man diesen Anspruch. Mit Sitz in Malaysia fällt der Anbieter Hide.me VPN nicht unter diese Vereinbahrungen.

Nur 9,99 Euro monatlich oder für 89,99 Euro für zwei Jahre (3,46 Euro pro Monat).

Ohne VPN wird deine IP-Adresse an jede einzelne Webseite übertragen, die due besuchst. Dein Internetanbieter weiß, welche Webseiten due besuchst, an wen du welche eMails schreibst, was du dir online ansiehst und herunterlädst. Dabei werden die Daten nicht nur gespeichert, sondern direkt mit deinem Namen verbunden. So können Regierungen, Unternehmen und Personen noch Monate später ansehen, was du zu welcher Zeit online getan hast.

Kostenlose WLAN-Zugänge in Flughäfen und Cafés sind eine tolle Erfindung, nicht wahr? Das Problem ist nur, dass jeder in diesen offenen Zugängen eine leichte Beute für Hacker ist. Doch zum Glück gibt es hide.me. Sie verpacken deinen Zugang in einer AES-256 Verschlüsselung, an der sich Datendiebe die Zähne ausbeißen werden. So hast du das Beste aus beiden Welten: Kostenloses Internet und einen sicheren Zugang.

Üblicherweisebetreiben Internetanbieter Ihre eigenen DNS-Server, um Webseiten zu zensieren und Ihr Surfverhalten zu überwachen. Alle DNS-Abfragen, die darüber gesendet werden, sind nicht verschlüsselt und können ohne Aufwand abgehört und protokolliert werden. Wenn du dich zu hide.me’s VPN-Server verbindest, dann wird dein gesamter Datenverkehr, inklusive der DNS-Abfragen, verschlüsselt und sicher übertragen.

Ein Gedanke zu „Intensivmedizinische Beatmungsgeräte: Immer undurchschaubareres Zahlenspiel“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert