Kücken

Heute wird im Deutschen Bundestag der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Verbot des Kükentötens (BT-Drs. 19/27630) abgestimmt. Die AfD-Bundestagsfraktion wird diesem zwar zustimmen, fordert in einem Änderungs- und einem Entschließungsantrag jedoch noch dringend notwendige Anpassungen.

Der agrarpolitische Sprecher, Stephan Protschka, äußert sich dazu wie folgt:

„Fraktionsübergreifend besteht große Einigkeit, dass das grundlose Töten männlicher Eintagsküken verboten werden muss. Nicht zu vernachlässigen ist jedoch, dass deutsche Zoos, Falknereien, Tier- und Wildparks jährlich etwa 31 Millionen Hühnerküken verfüttern. Dies muss unbedingt weiterhin erlaubt bleiben. Ansonsten müssen wir künftig Küken aus dem Ausland importieren oder extra andere Futtertiere züchten. Beides wäre weder nachhaltig noch ressourceneffizient und ist daher abzulehnen.

Uns ist außerdem wichtig, dass es keinen nationalen Alleingang Deutschlands gibt und sich die Bundesregierung für ein europaweites Verbot einsetzt. Flankierend dazu benötigen wir eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Lebensmittel, insbesondere auch für verarbeitete Produkte, damit die Verbraucher ‚kükentötungsfreie‘ Lieferketten einfach und transparent erkennen können.“

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