Joana CotarJoana Cotar, Mitglied im Bundesvorstand der Alternative für Deutschland / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/110332 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Bundesvorstandsmitglied Joana Cotar, hat einen neuen Zensurskandal aufgedeckt:

„In der App Telegram werden seit einigen Tagen Kommentare ausgeblendet. Betroffen sind nur ausgewählte Kanäle, wie z.B. von Boris Reitschuster. Gelöscht wird zudem nur in Apps, die aus den Stores von Google oder Apple heruntergeladen wurden. Nutzt man Telegram über das Internet, sind alle Kommentare zu sehen.

Es ist ein Skandal, dass Apple und Google in die Meinungsfreiheit in Deutschland eingreifen. Nun ist der Staat in der Pflicht, das Grundrecht auf das freie Wort durchzusetzen. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Politik oder Behörden Druck auf die beiden Konzerne ausgeübt haben, um diese Zensur zu erzwingen, bekäme der Skandal eine neue Dimension. Dann befände sich Deutschland auf einem gefährlichen Weg in die Unfreiheit.

Bisher sind lediglich Länder wie China, Weißrussland, Iran oder Russland gegen Telegram vorgegangen. Dass sich die Bundesrepublik in diese Liste einreiht, wäre eine Schande.“

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Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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Ein Gedanke zu „Joana Cotar: Neuer Zensurskandal um Telegram“
  1. „Es ist ein Skandal, dass Apple und Google in die Meinungsfreiheit in Deutschland eingreifen. Nun ist der Staat in der Pflicht, das Grundrecht auf das freie Wort durchzusetzen. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Politik oder Behörden Druck auf die beiden Konzerne ausgeübt haben, um diese Zensur zu erzwingen, bekäme der Skandal eine neue Dimension. Dann befände sich Deutschland auf einem gefährlichen Weg in die Unfreiheit.“

    Es sind ja nicht nur Apple und Google, sondern auch Twitter, Facebook, You Tube usw., welche – z.T. – massiv zensieren. Natürlich wäre der Staat – „Schland“ ist allerdings nicht mal einer, dazu verpflichtet, die Grundrechte zu schützen, aber gerade das geschieht – bereits seit Jahren – nicht! Gesetzesbrüche – sowohl auf nationaler, auf europäischer und auch auf internationaler Ebene – sind zum Standard der „Politschnorrer“ verkommen. Wer hätte früher schon daran gedacht, dass man in der Zwischenzeit von selbstgefälligen, selbstherrlichen Selbstbedienern und Interessenverrätern drangsaliert wird, die die Chuzpe besitzen und sich sogar noch als Volksvertreter gerieren. Alles was diese Kreaturen jedoch derzeit politisch „abliefern“, muss man in Attributen zusammenfassen, wie man sie Feinden zuschreiben muss.

    „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“, insofern ist es ziemlich unerheblich, wer nun wen genötigt hat, zu zensieren! „Big Tech“ ist eher als OK – als organsierte Kriminalität – anzusehen und angesichts der schwerkriminellen Äußerungen von Kill Gates, Mark Zuckerberg und Konsorten, muss man wohl eher davon ausgehen, dass die jeweiligen nationalen Ableger dieser mafiösen Vereinigung – also die ReGIERungen – den Befehlen der „Zentrale“ folgen?!

    Es wird also – längst – nicht reichen, das nationale Unkraut in Politik, Verwaltung und Verbänden auszumerzen, das Übel ist ein Globales und bedarf von daher auch globaler Entscheidungen. Das Übel muss natürlich – zuvorderst – an der Wurzel ausgemerzt werden, damit es sich nicht wieder ausbreiten kann!

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