Lachen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat am Samstag auf ihrer Bezirkskonferenz in Weimar beschlossen, dass Mitglieder in Thüringen nicht zugleich der AfD angehören dürfen. So werden Mitglieder, bei denen die Zugehörigkeit zur AfD bekannt wird, aus der Gewerkschaft ausgeschlossen

Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Sprecher des Arbeitskreises Arbeit und Soziales der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Pohl, mit:

„Der Beschluss von Verdi Thüringen, AfD-Mitglieder künftig aus der Gewerkschaft auszuschließen, ist ein klares Zeichen der Schwäche und offenbart eine zutiefst antidemokratische Grundhaltung. Anstatt sich um die wirklich wichtigen Probleme der Beschäftigten im Land zu kümmern, werden die letzten Räume einer demokratischen Meinungsbildung für Arbeitnehmer parteipolitisch missbraucht, wie das Entfernen von aus Sicht der Funktionärskaste unbotmäßigen Mitglieder aus der Gewerkschaft zeigt. Wer aber in Krisenzeiten bewährten Mitstreitern die Solidarität aufkündigt, die ja die tragende Säule einer Gewerkschaft ist, verachtet die demokratische Auseinandersetzung und verrät letztlich Arbeitnehmerinteressen. Ein Warnsignal für jeden aufrichtigen Demokraten und Arbeitervertreter, denn die Vorgänge in Thüringen sind gewiss nur der Anfang weiterer Ausschlussorgien. Mit ihrem jüngsten Beschluss steigt die Alt-Gewerkschaft Verdi nun endgültig hinab in den Keller der Geschichte. Das Einzige was ihr noch bleibt ist hilfloses Pfeifen im Dunkeln. Damit macht Verdi Platz für die neuen, alternativen Gewerkschaften.

Die AfD-Fraktion fordert Verdi auf, zu demokratischen Werten zurückzukehren und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.“

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