Fußball Kind

Aerosolforscher weisen eindringlich darauf hin, dass Ansteckungen fast ausnahmslos in Innenräumen stattfinden und Aktivitäten im Freien keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Die SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt diese Feststellung und fordert, Kindern und Jugendlichen sofort wieder die Ausübung von Vereinssport im Freien zu ermöglichen. So kann Gesundheitsprävention betrieben und der zunehmenden Pandemiemüdigkeit entgegengewirkt werden.

„Der Appell der Aerosolforscher stützt unsere Forderung, Kindern und Jugendlichen umgehend wieder die Ausübung von Vereinssport im Freien zu ermöglichen. Denn gerade im Kindes- und Jugendalter wird die Grundlage für lebenslanges Sporttreiben gelegt. Outdoor-Aktivitäten in den Vereinen tragen nach Einschätzung der Gesellschaft für Aerosolforschung in 99,9 Prozent nicht zu einer Virusübertragung bei und führen im Gegensatz zu Aktivitäten in kleinen Innenräumen so gut wie nie zu sogenannten ‘Clusterinfektionen‘.

Es ist daher höchste Zeit, Kinder und Jugendliche aus den teilweise beengten Kinderzimmern der elterlichen Wohnung heraus ins Freie zu holen und eine Allianz zum Neustart des Kinder- und Jugendsports zu schmieden. Im Freien und auf den Sportplätzen lässt sich das Ansteckungsrisiko nach Einschätzung der Experten vermeiden, wenn auf längere Gespräche mit geringem Abstand verzichtet wird. Bewegung dient der Gesundheitsprävention, Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Teilhabe. Gleichzeitig stärken wir unsere 90.000 Sportvereine, die seit Pandemiebeginn unter sinkenden Mitgliederzahlen leiden.

Dies ist umso dringlicher als nach Erkenntnissen der sogenannten COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mittlerweile jedes dritte Kind Auffälligkeiten aufweist. Neben vermehrtem Übergewicht nimmt bei Kindern und Jugendlichen die motorische Leistungsfähigkeit stetig ab. Diesen langfristig negativen Auswirkungen müssen wir entgegentreten. Deshalb fordern wir seit längerem eine Sport-Allianz ‚Mit Schwung und Bewegung raus aus der Pandemie‘.”

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