Maske

Die älteren Semester unter uns erinnern sich sicherlich noch daran, wie bis in die frühen 2000er hinein überall leere Bierdosen und Getränkeverpackungen herumlagen. An die 80er und 90er denkt so mancher gerne zurück, wenn er als Kind so auf eine Dose getreten ist, dass sie am Fuß festklemmte und man beim Laufen schlürfende oder metallene Geräusche machte.

Diese Zeiten sind längst vorbei, über 15 Jahre sind unsere Straßen und Spielplätze dadurch erheblich sauberer geworden. Doch es fand sich ein neuer „Schmutzfink“, der diesen nun freigewordenen Platz einnimmt. Gemeint ist die berüchtigte Mund-Nasen-Bedeckung. Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass das Tragen einer solchen Bedeckung andere Menschen auch nur geringfügig vor den eigenen Aerosolen schützt. Die vier Studien auf der Seite der Bundesregierung – da ist sich die Mehrheit der Fachwelt einig – verdienen diesen Begriff nicht. Diese wurden nur zwecks einer anderen Untersuchung bei 164 Leuten getestet oder stammen unter Ausschluss jeglichen wissenschaftlichen Kriterien in Fernost statt.

Dennoch tragen viele Menschen diese Maske. Da ein Großteil der Menschen – über 50 % – immer noch privat feiern geht, ist dies auch eher als Bußgeldschutz zu verstehen, als dass sich die meisten Personen ernsthafte Sorgen um ein womöglich gefährliches Virus handelt – das Gesundheitministerium hat bereits im Mai bestätigt, dass es keinen Nachweis für die exponentielle Ausbreitung von SARS-CoV-2 gibt. Und das glauben die meisten Menschen offensichtlich auch gar nicht. Sie gehen zwar nicht auf die Straße und demonstrieren, nehmen die irrsinnigen Warnungen der Regierungen aber genau so wenig ernst wie jeder seriöse Wissenschaftler. Denn würden sie die Masken tragen, um ihre Mitmenschen zu schützen, würden sie diese nicht so achtlos anschließend wegwerfen.

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