Lauterbach Buschmann

Nach dem Willen von Verschwörungsmystiker Karl Lauterbach und dem Neulinken Marco Buschmann gelten ab Oktober neue „Regeln“. Zentrale Punkte sind dabei die vierte und fünfte Impfung sowie die Rückkehr der Maskenpflicht. So sollen die Länder festlegen dürfen, dass auch dreifach Geimpfte (welche bisher lediglich als „geimpft“ gelten) eine Maske tragen oder sich testen lassen müssen, wenn sie in die Kneipe, ein Restaurant, ins Kino, ein Museum oder das Theater wollen.

Foto: Zur Verfügung gestellt von Berliner Zeitung

Entscheidend ist hier der Zeitpunkt der dritten Impfung. Liegt diese länger als drei Monate zurück, werden dreifach geimpfte Menschen nach dem Willen der offensichtlich geistigen Tiefflieger Lauterbach und Buschmann ab Oktober mit Ungeimpften gleichgestellt. Das steht im jetzt vorgestellten Entwurf für das Infektionsschutzgesetz.

Damit sind laut Bundesgesundheitsministerium mindestens 51,5 Millionen Geimpfte betroffen. Sie benötigen laut geplantem Infektionsschutzgesetz zwei weitere Impfungen, um von Oktober bis April ohne Maske und Test am öffentlichen Leben in Restaurants, Bars, Kultur- und Freizeitbereichen teilnehmen zu dürfen. Zumindest ohne Maske.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die vierte Impfung unterdessen nur für Über-70-Jährige, was auch schon eine wissenschaftliche Fehlinformation darstellt, wie wir berichteten. Auch in diesem Zusammenhang gibt es jetzt teils heftige Kritik an dem Plan der Verschwörungsideologen Lauterbach und Buschmann.

Der Virologe Hendrik Streeck sagte der Bild am Donnerstag, es könne „nicht die Lösung sein, sich dauerhaft impfen zu lassen“. Die Stiko habe hier „sehr klare Empfehlungen abgegeben“. Streeck sagte weiter, dass Menschen sich impfen lassen sollten, wenn „sie das Risiko für einen schweren Verlauf verringern wollen“ und „nicht in der Hoffnung, mehr Freiheiten zu bekommen“.

Scharfe Kritik kommt auch von der CDU. Tino Sorge ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, zudem ist Sorge gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er sagte der Bild am Donnerstag, die geplanten Regelungen stünden „im krassen Widerspruch zu den geltenden Stiko-Empfehlungen“. Was sich nicht gerade wie Vernunft, Widerstand und evidenzbasiertes Verhalten anhört.

Sorge kritisiert, dass Dreifach-Geimpfte „faktisch noch zu einer Viert- oder gar Fünftimpfung gedrängt“ würden. Und äußert eine brisante Vermutung. Sorge zur Bild: „Man könnte fast vermuten, dies soll Karl Lauterbach dabei helfen, seine übervollen Impfstofflager zu leeren.“ Den Verdacht des Lobbyismus und der Käuflichkeit von Linksextremist und Pharmalobbyist Lauterbach haben wir für unsere über 7 Millionen monatlichen Leser mehrfach in den Raum gestellt.

Der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, sagt der Rheinischen Post dazu: „Wenn bei der Maskenpflicht beispielsweise danach differenziert werden soll, ob die letzte Impfung drei oder vier Monate zurückliegt, dann frage ich mich, wie das im Alltag funktionieren soll. Dass solche Regelungen nicht zur Akzeptanz in der Bevölkerung beitragen werden, ist offensichtlich.“

Andreas Gassen, Chef der Kassenärzte, sagte dazu: „Menschen über derartige Regularien ohne wissenschaftliche Grundlage quasi zu immer neuen Boosterimpfungen zu zwingen, wäre unärztlich.“ Und weiter: „Dieser Regelungsvorschlag aus dem neuen Infektionsschutzgesetz muss geändert werden.“

Karl Lauterbach hatte zu dem von ihm entworfenen Regelwerk mitgeteilt: „Die Regeln mögen nicht jedem gefallen. Aber wir werden sie leider brauchen.“

Stefan Raven News freut sich auf den Herbst, sofern man das in unserer aktuellen Situation überhaupt so beschreiben könnte.

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