Antifa

Der 13.12. steht in extremistischen Szenen aufgrund der Buchstabenfolge für den sogenannten ACAB-Day. Dabei stehen die Zahlen als Synonym für die jeweiligen Buchstaben im Alphabet. ACAB steht für All Cops are Bastards. In Leipzig „feierte“ die extremistische Linke diesen Tag gestern, in dem sie Fahrzeuge zerstörte und eine Moschee angriff. Ob letztere Tat in die politisch motivierte Kriminalität rechts fällt, bleibt abzuwarten.

Diese Spontandemonstration sollte sich gegen die Polizei und deren vermeintliche Verfehlungen richten. Was sich nach Unterstützung für friedliche Corona-Maßnahmekritiker anhört, läuft in der linksextremen Szene bekanntlich aber anders ab. Dass die Moschee in der Herrmann-Liebmann-Straße zufällig Opfer des Anschlags wurde, ist hier fraglich. Linksextremisten sehen die Zugehörigkeit der Moschee zum türkischstämmigen Moscheeverband DITIB als verlängerten Arm Erdogans. Zusätzlich wurden fünf Autos beschädigt und mehrere Mülltonnen und andere Gegenstände angezündet. Der gesamte Schaden wird vorerst auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Ein Polizeisprecher äußerte sich nicht dazu, ob eine politisch motivierte Tat vorliegt, hält dieses aber für denkbar. 88 Personen zogen mit Pyrotechnik durch den Leipziger Osten, 12 davon wurden kurzzeitig festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und wieder laufen gelassen. War der linksextreme Angriff an diesem Tag unvorhersehbar oder war es der sächsischen Regierung um Ministerpräsident Kretschmar wichtiger, die Corona-Maßnahmekritiker an ihren zahlreichen Aufmärschen zu hindern? Wir sind der Meinung, dass gerade in sozialen Politbrennpunkten wie Leipzig an solchen Tagen eine erhöhte Polizeipräsenz nötig wäre.

Gestern berichteten wir über erfundene Fakenews der linksextremen Aktivistin Simone Rafael von der Amadeu Antontio Stiftung. In einem mehrteiligen Interview eines YouTubers mit Frau Rafael von 2015 sagte diese, dass es im Jahr 2014 zu über 30 Anschlägen auf Moscheen gekommen sei, ohne dass es einen politischen Aufschrei gab.

Linksextremistin Simone Rafael beklagte 2015 einen mangelnden Aufschrei nach Angriffen auf Moscheen.

Jetzt wäre definitiv der richtige Zeitpunkt, Frau Rafael, um diesen Aufschrei noch einmal lautstark zu fordern. Denn die meisten dieser Straftaten in den letzten Jahren stammen nachweislich von ganz weit links.

Linkenpolitikerin Juliane Nagel sagte gegenüber der Leipziger Volkszeitung: „So ein Angriff ist vollkommen daneben. Nicht alle, die dort beten, sind Islamisten. Aber man muss sich nichts vormachen: Die Imame dort sind türkische Beamte, sie bekommen ihre Predigten aus Istanbul geschickt.“ Klingt das nur für uns so, dass man trotz der Verurteilung dieser Tat, die man als „daneben“ bezeichnet, statt als Terrorakt, trotzdem noch die Moschee kritisiert und die Angriffe somit unterschwellig rechtfertigt?

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2 Gedanken zu „Linksextremisten feiern in Leipzig ACAB-Day – Politikerin rechtfertigt die Tat“
  1. […] Auf dem Gelände befinden sich bis heute nicht nur ein „Schrottplatz“, wie die Moschee auf ihrer Facebookseite schreibt, sondern auch ein linksextremes Jugendzentrum. Das Autonome Zentrum der Stadt, ein Treffpunkt der linken Szene, steht nämlich noch auf dem Gelände und soll abgerissen werden. Erst am 13.12. griffen in Leipzig Linksextremisten eine Moschee der Ditib an. […]

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