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Seit Sonntag ist Urlaub auf Mallorca ohne Quarantäne und Testpflicht nach der Rückkehr wieder möglich. Das gleiche gilt für weitere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark. In Deutschland müssen die Hotels hingegen noch mindestens bis zum 18. März geschlossen bleiben. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Tourismusausschusses, Sebastian Münzenmaier:

„Es ist völlig unbegreiflich, dass Urlaub auf Mallorca seit Sonntag wieder ohne Quarantäne und Testpflicht möglich ist, während die deutschen Hotels mindestens bis zum 18. März geschlossen bleiben müssen. Dass die Schließung der deutschen Hotels zur Infektionsbekämpfung nötig ist, wenn andererseits Deutsche mach Mallorca jetten dürfen und das Virus bei der Rückreise ungehindert mitbringen können, ist nicht nachvollziehbar. Dieses absurde Theater in der deutschen Tourismuspolitik muss sofort enden.

Unseren heimischen Übernachtungsbetrieben kann nicht länger ein wirtschaftliches Sonderopfer abverlangt und eine konkrete Öffnungsperspektive vorenthalten werden, wenn gleichzeitig Reiserückkehrer aus dem Ausland eine weitere Infektionswelle im Inland anheizen können. Die Menschen erwarten von den Regierenden in Bund und Ländern endlich einen widerspruchsfreien Umgang mit dem Infektionsgeschehen. Stattdessen herrscht flächendeckend Planlosigkeit bei den politischen Entscheidungsträgern, wann und wie der Tourismus wieder starten kann. Ideenreichtum entwickeln profithungrige Abgeordnete aus dem Regierungslager lediglich bei der Frage, wie man durch Geschäfte mit Schutzmasken schnelles Geld verdienen kann.“

Der Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Tourismusausschuss, Christoph Neumann, ergänzt:

„Verantwortungsvolle Politik für unsere Bevölkerung in der Corona-Krise muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Schaffung von Erwerbsperspektiven für die Tourismuswirtschaft umfassen. Deshalb muss das Gastgewerbe jetzt dringend wieder geöffnet werden. Auf Mallorca infizierte Urlauber verbreiten das Virus nach der Rückkehr genauso weiter, als wären sie auf Sylt gewesen. Nur der Umsatz ist dann in Spanien.“

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