Konstantin KuhleKonstantin Kuhle

Zur Debatte über den tödlichen Messerangriff in Würzburg erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Konstantin Kuhle:

„Die menschenverachtende Messerattacke in Würzburg führt uns vor Augen, wie verwundbar unsere offene Gesellschaft ist. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen. Der Tathergang und die Motive müssen nun schnellstmöglich lückenlos aufgeklärt werden. Den Hinweisen, dass es sich um einen islamistisch motivierten Anschlag handeln könnte, muss dabei transparent nachgegangen werden. Solch schreckliche Taten, die von Einzeltätern mit einfachsten Mitteln begangen werden, stellen unsere Sicherheitsbehörden vor große Herausforderungen. Es ist daher unabdingbar, dass wir mit einer besseren personellen und finanziellen Ausstattung bei der Polizei und den sozialpsychiatrischen Diensten vergleichbaren Gefahren entgegenwirken. Wir müssen außerdem stärker für die Anzeichen psychischer Erkrankungen und etwaiger Radikalisierung sensibilisieren. Die pauschale Ausweitung von Überwachungskompetenzen für Polizei und Nachrichtendienste wird hingegen zu keinem Sicherheitsgewinn führen.“

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Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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