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Stadthagen (ots) – Prof. Thomas Koch zu EU-7: Wenn man der Meinung ist, dass die individuelle Mobilität eingeschränkt oder verboten werden soll, dann soll man das sagen.

Droht dem Verbrennungsmotor das Aus? So könnte man die jüngsten Vorschläge des pan-europäischen „Advisory Board on Vehicle Emission Vehicles Standards“ (AGVES) interpretieren. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mahnt im Interview, bei den Vorgaben Realismus walten zu lassen: „Der jetzt kommunizierte Vorschlag ist nicht der Vorschlag der Experten.“ Die seien übergangen worden, sagt Prof. Koch. „Man hat sich allerdings ihres guten Namens bedient.“

Bei Kampf vieler Politiker gegen den Verbrenner sieht Prof. Koch eine andere Motivation: „Der jahrhundertealte Menschheitstraum der individuellen – automobilen, nämlich selbst-beweglichen – Mobilität für jedermann wird gerade klammheimlich zerstört. Die ideologisch aufgeladene Diskussion treibt einen Keil in die Gesellschaft, sobald die Menschen merken, dass Reichweitenmobilität nur noch für Besserverdienende bezahlbar sein wird. Natürlich darf man der Meinung sein, dass die individuelle Mobilität massiv eingeschränkt oder verboten werden soll. Dann soll man das aber bitte auch offen sagen, und dann kann die Gesellschaft faktenbasiert darüber diskutieren.“ Mehr unter www.Auto-medienportal.net.

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