© BMG - Jens Spahn

Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung nicht-invasiver Verfahren zur Volljährigkeitsbestimmung von Migranten und Flüchtlingen. Derzeit läuft eine vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geförderte klinische Evaluation eines neuen Verfahrens mittels Ultraschall, heißt es in der Antwort (19/22341) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/21911) der AfD-Fraktion

Die Universität des Saarlandes und das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) untersuchen dabei die Zuverlässigkeit eines mobilen Ultraschall-Messverfahrens zur Volljährigkeitsbestimmung anhand knochenspezifischer Entwicklungen von Männern und Frauen.

Das BMG fördert die Untersuchung mit rund 1,1 Millionen Euro. Die Ergebnisse der im Januar 2019 begonnenen klinischen Evaluation sollen voraussichtlich im Juli 2021 vorliegen.

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