Simone Rafael

Am 14. Dezember berichtete der Bayrische Rundfunk per Interview über die medial befeuerte Debatte eines Telegram-Verbots. Als vermeintliche Expertin befragte Redakteurin Barbara Knopf die linksextreme Aktivistin der Amadeu Antonio Stiftung Simone Rafael. Bereits wenige Tage zuvor wurde die Linksaußen-„Journalistin“ im ARD Morgenmagazin den unwissenden Zuschauern als Expertin verkauft. Wir stellten den bayerischen Rundfunk zur Rede.

Foto: Quelle Twitter

Dabei ist schon im ersten Satz des Berichts von Barbara Knopf die Rede von „Corona-Leugnern, Querdenkern, Impfskeptikern und Rechtsradikalen“. Man kann hier vielleicht nicht zu Unrecht vermuten, dass Knopf selbst mit linkem Extremismus liebäugelt. Kein Wort wird verloren über angesehene Mediziner mit internationaler Reputation. Kein Wort über Menschen, die Impfungen befürworten, aber eben nicht jede Impfung haben wollen. Kein Wort darüber, dass die Aussage des RKI über eine Schutzwirkung bzgl. Ansteckung von Seiten der Impfung nur auf zwei unveröffentlichte und nicht für die medizinische Praxis geeignete Studien beruht. Stattdessen wird Rafael als Publizisten vorgestellt, die über den Rechtsextremismus forscht. Was Rechtsextremismus mit einer breiten gesellschaftlichen Kritik an den Corona-Maßnahmen zu tun haben soll, bleibt hier unbeantwortet. Genau so wie es keine Erwähnung findet, dass Rafael selbst Rechtsextremisten und Querdenker-„Journalisten“ erfindet. Bei genauerer Bertrachtung der Arbeit der Linksextremisten wird schnell klar, dass es sich hierbei nicht um Journalismus oder wissenschaftliche Arbeit handelt, sondern um politischen Aktivismus. Politischen Aktivismus, für den die Amadeu Antonio Stiftung durch den demokratischen Deckmantel Steuergelder bezieht.

Wie zu erwarten wird auf der Webseiten des gebührenfinanzierten bayrischen Senders auch prompt die Vereinigung „Freie Sachsen“ als rechtsextreme Partei betitelt. Ganz wichtig bei diesem politisch motivierten Boarding ist hier der Zusatz „extrem“. Denn einfach „nur“ „rechts“ oder „rechtsradikal“ könnte im linken Sprachjargon verharmlosend wirken. Vereinigungen wie „Eltern stehen auf“, „Ärzte für Aufklärung“ und „Studenten stehen auf“ werden dabei als Lockgruppen rechtsradikaler Akteure für die gesellschaftliche Mitte bezeichnet. Unmittelbar findet sie natürlich – wie zu erwarten – den direkten Anschluss zum Klimawandel.

Weiter sagt Simone Rafael im Interview: „Ganz ehrlich, wenn wir bei Gewaltaufrufen angekommen sind, wenn wir bei Mordaufruf angekommen sind, dann finde ich, muss da tatsächlich auch mal eine Härte gezeigt werden, und nicht gesagt werden: Wir wollen darüber diskutieren.“ Interessant ist hier, dass es ganze Webseiten gibt, die linksextreme Gewaltbotschaften verbreiten und mit diesen durch Fotonachweis werben. Weiter werden dort offen Straftaten angekündigt, gegen die die Polizei nichts unternimmt. Wenn es Frau Rafael mit dieser Aussage ernst wäre, wäre es für sie doch ein leichtes, im eigenen Klientel anzufangen, wo sie gut vernetzt ist. Ein Engagement gegen Demokratiegefährdung im Netz, wie es der BR Frau Rafael bescheinigt, wird hier nicht sichtbar. Alles sieht eher nach betriebenen Aktivismus aus. Und die öffentlich-rechtlichen Sender ziehen keine roten Linie vor diesem gefährlichen Gedankengut im Deckmantel der Demokratie.

Wir stellten Presseanfrage beim Bayerischen Rundfunk und erhielten erwartungsgemäß vom gebührenfinanzierten Sender keine Antwort. Nicht einmal die eigenen Positionen vermag der Sender zu verteidigen. Wenn sich also die Redakteure der öffentlich-rechtlichen Sender das nächste Mal über Losungen wie „Lügenpresse“ wundern sollten, empfehlen wir ggf. einen kurzen Anruf bei der Redaktion von Frau Knopf.

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Ein Gedanke zu „Öffentlich-rechtliche Sender laden Extremisten als Experten ein“

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