WaldWald. Bild von Peter H auf Pixabay

Die Ampelregierung hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Bundeswaldgesetzes vorgelegt, worin der Waldbesitzer in der Baumartenauswahl beschränkt werden soll und die Holzproduktion hinter den Naturschutzzielen nachgeordnet stehen soll.

Dazu äußert sich der forstpolitische Sprecher der AfD- Bundestagsfraktion, Peter Felser, wie folgt:

„Der Waldbesitzer wird in all seinen Rechten massiv beschränkt und über schlecht gemachte Förderprogramme gemaßregelt. Er darf nach dem Willen der Bundesregierung möglichst nur noch heimische Baumarten, hervorgegangen aus Naturverjüngung, in seinem Wald gedeihen lassen. Der hochideologische Klimaschutz wird darin eindeutig über der Produktion von Holz stehen. Flächenstilllegungen und Totholz sollen nun bedeutsamer werden als ein brauchbares Stück Holz aus dem heimischen Wald. Jegliche Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheiten werden den Waldbauern damit genommen. Weitere Waldfunktionen, beispielsweise die Nutzung des Waldes als unentgeltlicher Sport-, Fitness und Erholungsraum sollen zukünftig eine besondere Rolle spielen. Ein Holzeinschlag, womöglich maschinell mit Harvestern und hochmodernen Holzerntemaschinen, steht dann nur noch den besser entwickelten Nachbarländern zur Verfügung? Womit der Waldbesitzer künftig sein Geld verdienen soll, bleibt dabei offen. Ein solches Waldgesetz lassen wir nicht durchgehen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland muss auch durch die Holznutzung aus unseren heimischen Wäldern zurückerobert werden.“

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