Kekulé

Magdeburg (ots)Die vorläufige Suspendierung des bekannten Virologen Kekulé durch die Universitätsleitung der MLU Halle stößt bei der Piratenpartei auf Fragezeichen.

„Wir haben kein Verständnis dafür, wenn ein Virologe inmitten einer Pandemie seines Amtes enthoben wird“, heißt es in einer Stellungnahme der AG Bildung der Partei. Auch der Landesverband Sachsen-Anhalt äußert sich kritisch zur heute bekannt gewordenen Dienstenthebung des langjährigen Hochschullehrers.

Denis Rothhardt, Mitglied im Magdeburger Landesvorstand der Piratenpartei:

„Es ist wenig nachvollziehbar, dass jemand mit solch unbestreitbarem Renommee wegen Formalien abgesetzt wird. Wer Professor Kekulé gehört oder gesehen hat weiß, dass er stets wissenschaftliche Standpunkte vertreten hat.Viele vertrauen seinen Aussagen, eben weil sie logisch und nachvollziehbar sind. Dieses Vorgehen ist an Ignoranz kaum zu überbieten und wirft Fragen auf.“

Ronny Meier, Landesvorsitzender Piratenpartei Sachsen-Anhalt:

„Im Angesicht geplanter Schrumpfungskürzungen von 4.000 Studienplätzen wirft dieser Fall ein schlechtes Licht auf die Uni Halle und die Bildungspolitik des Landes. Statt nötiger Reformen also Stillstand oder Rückbau von Kapazitäten im Hochschulsektor. Wie soll Sachsen-Anhalt damit ausreichend Fachkräfte ausbilden und somit die junge Generation in der Region halten?“

Die Piratenpartei setzt sich für eine wissenschaftsbasierte Politik sowie freie und unabhängige Lehre und Forschung ein. Zu ihren Forderungen gehört weiterhin die Abschaffung der üblichen prekären befristeten Zeitverträge für Wissenschaftler.

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Man muss kein Linguist sein, um in diesem Gesinnungsdiktat, das erwachsenen Menschen verbieten will, so zu sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, eine volkspädagogische Erziehungsmaßnahme zu erkennen.

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