EU

Berlin: (hib/CHB) – Die Bundesrepublik wird im Jahr 2021 voraussichtlich eine Summe von rund 1,4 Milliarden Euro als sogenannten Plastikbeitrag an die EU überweisen müssen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/23141) auf eine Kleine Anfrage (19/22730) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. Der Beitrag soll nach einem Beschluss der Europäischen Union ab Januar 2021 erhoben werden und 80 Cent pro Kilogramm nicht recycelter Kunststoffverpackungen betragen.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, betrug die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen in Deutschland im Jahr 2018 gut 46 Prozent. Bei Kartonverpackungen für Flüssigkeiten erreichte der Anteil knapp 76 Prozent. Andere Verwertungsquoten für Verbundverpackungen lägen nicht vor, schreibt die Bundesregierung. Auf Deponien landeten den Angaben zufolge im Jahr 2018 rund 4.600 Tonnen oder 0,1 Prozent der in Verkehr gebrachten Kunststoffverpackungen.

Stefan Raven News fragt: Was macht die EU mit diesem Geld?

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