Afrikanische Frauen

Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation sollen in Kongo-Kinshasa während der verheerenden Ebola-Epidemie von 2018 bis 2020 Frauen systematisch sexuell ausgebeutet haben. Die Vorwürfe von mehr als 50 Frauen sind in dem nun publik gewordenen Bericht der Nachrichtenagentur „The New Humanitarian“ erschienen.

Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Podolay, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Unterausschuss Globale Gesundheit, mit:

„Ungeheuerliche Vorwürfe wegen sexueller Ausbeutung und Missbrauchs während der jüngsten Ebola-Epidemie erschüttern aktuell die Weltgesundheitsorganisation.

Bei den Tätern handelt es sich laut dem Bericht vorwiegend um Ärzte, die von der WHO in die durch das tödliche Ebola-Virus gebeutelten Regionen entsandt wurden, um der lokalen Bevölkerung zu helfen. Stattdessen betäubten sie Frauen mit K.O.-Tropfen und zwangen sie zu sexuellen Handlungen. Perfider geht es kaum noch.

Allein in diesem Jahr sind zur Bewältigung der Corona-Pandemie 397 Millionen Euro an freiwilligen Leistungen an die WHO und UNAIDS geflossen. Laut Bundesrechnungshof sind für das Jahr 2021 für diesen Zweck 102 Millionen Euro eingeplant.

Die WHO kämpft schon lange mit strukturellen Problemen. Das Versagen im Umgang mit COVID-19 hat dies schmerzlich offengelegt. Umso unverständlicher ist es, dass Deutschland im August aus den WHO-Reformverhandlungen ausgetreten ist.

Diesen menschlichen und bürokratischen Sumpf mit dem Geld der deutschen Steuerzahler zu finanzieren ist moralisch nicht vertretbar. Ohne Reform, sind weitere Zahlungen unverzüglich auszusetzen!“

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