Arbeiter

Der britische Premierminister Boris Johnson ließ am Wochenende angesichts der schwierigen Situation in der Logistikbranche ausrichten: „Was wir nicht wollen, ist zurückzukehren zu einer Situation, in der die Logistikbranche sich auf eine Menge Einwanderung günstiger Arbeitskräfte stützt“. Das habe nämlich zur Folge, „dass die Gehälter nicht steigen und die Qualität der Arbeitsplätze nicht zunimmt.“

Dazu teilt der stellvertretende Sprecher des Arbeitskreises Arbeit und Soziales der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Pohl, mit:

„Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass Boris Johnson regelmäßig die Positionen der AfD-Bundestagsfraktion verfolgt, hat er hier doch den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Lösung hausgemachter Probleme am Arbeitsmarkt kann nicht im ständigen Import ausländischer Arbeitskräfte liegen, wie dies etwa BA-Chef Scheele zuletzt vorgeschlagen hat, als er eine zusätzliche Einwanderung von jährlich 400.000 Personen forderte. Was wir vielmehr brauchen ist – und da sind wir einer Meinung mit Herrn Johnson – in allererster Linie eine Ausschöpfung des einheimischen Arbeitskräftepotentials. Aktuell sind in Deutschland fast 3,4 Millionen Menschen ohne Job und über eine Million Beschäftigte in Kurzarbeit. Dieses Potential müssen wir heben, um wieder eine – in den Worten des britischen Premiers – ‚gut bezahlte, gut ausgebildete, hochproduktive Volkswirtschaft‘ zu werden.“

Newsletteranmeldung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.