Familie

Die Schriftstellerin Cora Stephan feiert in ihrem neuen Buch das „Lob des Normalen“ und bestätigt im Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit den Plan der AfD, ihren Bundestagswahlkampf unter dem Motto Normalität zu führen. „Die AfD wäre gut beraten, genau das zu tun. In der Tat kommen bei den anderen Parteien die ‚Normalen‘ weitgehend zu kurz“, erklärt Stephan gegenüber der Jungen Freiheit. Die normalen Menschen seien oft „tolerant bis zur Selbstaufgabe“ und hätten es dennoch „langsam satt, stets zum Auslaufmodell erklärt zu werden, weil andere bunter und diverser tun.“

Unter den normalen Bürgern seien „Leute wie jene, die für den Brexit und für Trump gestimmt und die der AfD zum Aufstieg verholfen“ hätten. „Sie haben CDU gewählt, bevor die unter Merkel grün wurde, oder die alte SPD, bevor deren Spitzenleute der Antifa und der Queer-Bewegung den Vorzug gegeben haben, vor so einem vernünftigen ‚alten weißen Mann‘ wie Wolfgang Thierse“, so Cora Stephan.

Den Eindruck, die Linke habe sich von den Arbeitern abgewandt, bestätigt Stephan: „Kollektive mit bestimmten Merkmalen wie Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung etc. sind für einige Linke das neue revolutionäre Subjekt – Motto: auf jeden Fall Revolution, auch ohne Proletariat!“ Viele Normale nähmen jedoch „diesen ganzen Zirkus nicht ernst.“ „Eine überwältigende Mehrheit der Frauen findet ‚Gendern‘ albern und unnötig. Normale machen nicht jeden Quatsch mit“, so Cora Stephan im Gespräch mit der Jungen Freiheit.

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