Angela Merkel

Am 26. Mai berichteten wir davon, dass Bundeskanzlerin Merkel offenbar die Freilassung eines Neonazis fordert. Zuvor war die Berichterstattung voll mit Pressemitteilungen, wo die Festnahme Roman Protassewitschs kritisiert wurde. Danach betretenes Schweigen. Doch dies ist nicht das erste Mal, dass Stefan Raven News die Kanzlerin in Erklärungsnöte bringt.

Wie wir am 27. April berichteten, gelang es der Kanzlerin nicht, sich explizit vom Linksextremismus zu distanzieren, ohne sich im selben Satz vom Rechtsextremismus zu distanzieren. Nun forderten Parteien aus dem Bundestag, umgehend die Freilassung vom Roman Protassewitsch. Doch nach der Entdeckung von Carsten Jahn – Team Heimat, dass es sich statt um einen lupenreinen Demokraten, offenbar um einen lupenreinen Neonazi handelt, konfrontierten wir die Kanzlerin mit den Vorwürfen.

Auch einige Tage nach Ablauf der Frist für die Beantwortung unserer Presseanfrage erhielten wir keine Antwort. Theoretisch stünde es uns hier zu, Beschwerde beim zuständigen Verwaltungsgericht einzulegen, wir verzichten jedoch aufgrund dieser Offenbarung. Nach unserer Anfrage herrschte medial Stillschweigen über eine Forderung nach Freilassung Protassewtischs.

Wieder einmal hat die Kanzlerin – einschließlich der im Bundestag vertretenen Altparteien – ihre Rechnung ohne kritische Journalisten gemacht. Und wieder einmal fiel sie dabei erheblich auf die Nase.

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