Beatmungsgeräte

Wie wir in der letzten Woche berichteten, erhielt Dräger von der Bundesregierung im März letzten Jahres den größten Auftrag der Firmengeschichte. Ca. 10.000 Beatmungsgeräte wurden bestellt, was Kosten bis zu 500.000.000,00 Euro bedeutet hätte. Für Geräte, die nicht gebraucht werden. Wir fragten nach und haben nach der erhaltenen Antwort mehr Fragen als vorher.

Unsere Fragen an das Bundesgesundheitsministerium waren im Wortlaut (wir verzichten hier auf das Setzen von Links auf Mainstreammedien):

1.            Wie ntv am 30. März 2020 berichtete (Begehrte Beatmungsgeräte: Drägerwerk warnt vor Engpass – n-tv.de ) hat die Bundesregierung 10.000 Beatmungsgeräte bei Dräger bestellt. Gibt es noch weitere Bestellungen bei anderen Firmen?

2.            Wo befinden sich diese Geräte jetzt? In Betrieb sind sie auf zum großen Teil freien Intensivstationen ja nicht.

3.            Es wurden seit dem 200 Geräte an Italien, Spanien und Frankreich verschenkt, im März diesen Jahres 80 an Brasilien und just heute 120 nach Indien. Gibt es weitere Schenkungen?

4.            Wenn die Bundesregierung so viele Geräte bestellt hat, warum kaufte das Bundesland Bayern dann knapp 100 Geräte im In- und Ausland (Bayern: Knapp einhundert zusätzliche Beatmungsgeräte für Corona-Patienten | TVA (tvaktuell.com))?

5.            Die Kosten für intensivmedizinische Beatmungsgeräte belaufen sich auf bis zu 50.000 Euro pro Stück. Bei einer Bestellung von 10.000 Stück entspricht dies einer Summe von bis zu 500.000.000,00 Euro. Woher kommt dieses Geld?

6.            Hätte das Geld sinnvoller eingesetzt werden können?

Die am Montag von der Pressestelle des Ministeriums erhaltene Antwort lautet:

„Das BMG hat im Frühjahr 2020 insgesamt 10.112 Beatmungsgeräte bei Dräger bestellt, die Bestellung jedoch nachträglich um 8.505 Geräte gekürzt. Entsprechend wurden 1.607 Geräte geliefert. Zum Zeitpunkt der Bestellung war der Verlauf der Pandemie nicht absehbar. Es war insbesondere mit Blick auf die kritischen Entwicklungen in Norditalien, mit hohen Belastungen des Gesundheitssystems und entsprechend hohen Auslastungen der verfügbaren Beatmungsgeräte auf den Intensivstationen zu rechnen. Das BMG ist auf der Grundlage der Bedarfsmeldungen der Länder im Zuge des COVID-19-Pandemieverlaufs (Juli/August 2020) zu der Einschätzung gelangt, dass der Bedarf an Beatmungsgeräten geringer ist als erwartet. Das BMG ist deshalb im August 2020 auf Dräger zugegangen und hat vereinbart, dass die Anzahl der gemäß Liefervertrag vom 12.03.2020 abzunehmenden und zu bezahlenden Geräte flexibilisiert werden sollte.

Der Bedarf an Beatmungsgeräten kann aktuell durch die verfügbaren Bestände gedeckt werden. Laut Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) und Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stehen insgesamt ca. 28.000 bzw. 30.000 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung.“

Vorweg ist die Anspielung auf die Situation in Norditalien hier hinfällig. Dies wurde eingehend im Bericht des Journalisten Aktivist Mann widerlegt. Die Zahl der Intensivbetten – die in den letzten Monaten drastisch gekürzt wurden – entspricht auch unserem Kenntnisstand. Wir fragen uns lediglich, wo die Beatmungsmöglichkeiten für alle diese Betten herkommen. Stand 30. März letzten Jahres (oben erwähnter Artikel von ntv.de) gab es in Deutschland ca. 20.000 intensivmedizinische Beatmungsgeräte. Plus der 1.607 gelieferten Geräte bleibt die Frage, wo die 6.000 bis 8.000 Geräte herkamen. Nicht nur die Frage nach dem aktuellen Verbleib der Geräte wurde nicht beantwortet, sondern auch die Frage nach weiteren „Schenkungen“ eben dieser bleibt unbeantwortet. Auch wissen wir nicht, warum trotz scheinbar ausreichender Kapazitäten das Bundesland Bayern zusätzliche Geräte aus dem Ausland kaufen musste. Über weitere Bestellungen wurde ebenfalls geschwiegen. Stefan Raven News bleibt dran!

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Ein Gedanke zu „Ungereimtheiten bei Handel mit Beatmungsgeräten“

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