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Im Verfassungsschutzbericht Schleswig-Holstein werden für das Jahr 2019 exakt 700 Personen der linksextremen Szene zugeordnet. Stefan Raven ist überrascht, gehörte er doch vor seinem Ausstieg vor fast einem Jahrzehnt 18 Jahre verschiedenen linksextremen Gruppierungen zum Großteil in Lübeck und Umgebung an. Allein in Lübeck sind es über 500 Linksextremisten, in der Landeshauptstadt Kiel schätzungsweise 300 bis 400 Personen. Die beiden größten Städte Schleswig-Holsteins übersteigen somit schon die vom Verfassungsschutz angegebene Zahl dreistellig.

Auch die gewaltbereiten Linksextremisten werden lediglich auf 335 Personen beziffert. In diese Personengruppen der Gewaltbereiten sind mit Sicherheit nicht zahlreiche mit Steinen eingeworfene Schaufenster und mit Bauschaum vollgesprühte Briefkästen eingeflossen. Eben so wenig Gruppierungen wie La Rage, die auf fast jeder Demonstration in Norddeutschland mit Gewalt gegen Polizeibeamte auffällt. Linksextreme Mitglieder der Parteien Die Linke, Die Grünen und SPD wurden gar nicht erfasst, obwohl diese nachweislich vorhanden sind. Genau so wenig wird der linksextremistische Fußballverein Roter Stern Lübeck e. V., sowie dessen “Supporter” um Rene-Ulrich L. und Nico S. genannt.

Im schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzbericht werden seit Jahren falsche Zahlen vermittelt. Screenshot aus dem Bericht des VSB des LfV SH.

Bei der Aufzählung der linksextremen Gruppierungen werden die Gruppen beschrieben. Anschließend geht es zu ihrem Tätigkeitsfeld über, wo die berühmten Nacht-und-Nebel-Aktionen vollkommen außer Acht gelassen werden und damit der größte Bereich linksextremer Kriminalität. Insgesamt wird stattdessen lediglich von Flyer-Aktion gegen die AfD berichtet. Dies stimmt in keiner Weise mit der Realität überein. Stefan Raven, der selbst fast zwei Jahrzehnte in dieser Szene aktiv war, schätzt die ungefähre Anzahl an Linksextremisten in Schleswig-Holstein auf ca. 15.000 Personen, davon 6.000 Gewaltbereite. Diese Zahlen basieren auf seinen Kenntnisstand von 1996 bis 2014 und die Beobachtung der seit dem bestehenden Entwicklung.

Wir fordern vom schleswig-holsteinischen Innenministerium und dem Bundesamt für Verfassungsschutz Schleswig-Holstein Antworten und haben eine entsprechende Presseanfrage gestellt.

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