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Wie eine Handelsblattumfrage ergab, kündigen in ersten Kliniken und Pflegeheimen die ungeimpften Mitarbeiter. Die ersten Kündigungen liegen bei einzelnen Klinikleitungen somit schon auf dem Tisch. Damit bewahrheitet sich ein von Stefan Raven News vor Wochen veröffentlichter Bericht.

Manche glauben es eben nicht und lernen es erst spät oder zu spät. Bereits im Dezember berichtete Stefan Raven News von anstehenden Kündigungen in Kliniken und Pflegeheimen. Statt darauf zu reagieren und bei der Politik Druck zu machen, übte man der Einfachheit halber und im Glauben, das Richtige zu tun, den Druck auf die Mitarbeiter auf. Vergebens, wie sich nun zeigt.

Im Universitätsklinikum im hessischen Hanau befürchtet man, dass drei bis fünf Prozent der Angestellten den Arbeitsplatz wechseln werden, berichtet das Handelsblatt im Rahmen der Ergebnisse der eigenen Umfrage unter Betreibern und Kliniken und Pflegeeinrichtungen und deren Berufsverbänden.

Der Deutsche Pflegerat teilt mit: „Die Personaldecken sind so dünn, dass jede weitere Lücke, die entsteht, nicht geschlossen werden kann“, teilt der Deutsche Pflegerat mit. Von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) heißt es, dass es „an einzelnen Standorten zu Problemen kommen kann“. Es würden seinen Angaben zufolge bereits jetzt 200.000 Beschäftigte im Pflegebereich fehlen. Dies streitet Stefan Raven News jedoch ab. Der Grund für den hohen Pflegebedarf ist, dass sich kaum noch jemand genötigt und in der Lage sieht, seine alten Angehörigen zu pflegen. Weiter ließen sich hohe Zahlen an zu pflegenden Menschen vermeiden, wenn das Gesundheitssystem in Bezug auf die Arzneien reformieren würde und die Menschen endlich über gesunde Ernährung aufgeklärt werden würden. So hat sich die Pflegebranche das Grab selbst geschaufelt, denn die erwartenden Kündigungen setzen die Branche (leider) nicht vor Hürden, der Gesundheitspolitik der letzten 80 Jahre dagegen schon.

Zu den Diskussionen über eine allgemeine Impfpflicht erkennen auch die ersten Betriebe und Verbände die mögliche Gefahr.  Laut Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, sind 700.000 der 3,9 Millionen Beschäftigten in der Branche nicht geimpft. Sollte es durch eine allgemeine Impfpflicht zu einem Betretungsverbot kommen, „wäre das der totale Kollaps“, sagte er vor kurzem in einem Interview.

Im Gesundheitswesen sind die Sorgen schon jetzt groß: Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (Devap), der die diakonischen Einrichtungen vertritt, teilt mit: „Es liegen bereits vereinzelt Kündigungen vor“, weitere würden erwartet. Die Caritas, die in katholischer Trägerschaft Pflegeheime betreibt, berichtet von ersten Beschäftigten, die in den Einzelhandel wechselten. Die Impfpflicht werde „große Lücken reißen und mancherorts die Versorgung gefährden“.

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