Exekution

Die AfD entließ heute ihren ehemaligen Pressensprecher, Christian Lüth, fristlos. Hintergrund sollen menschenverachtende Äußerungen sein, die er getätigt haben soll.

Bereits im Februar diesen Jahres soll Lüth sich selbst in einem WhatsApp-Chat als „Faschist“ bezeichnet haben. Daraufhin wurde er von der Position des Pressesprechers der AfD-Bundestagsfraktion im April 2020 freigestellt.

Laut Welt Online, die sich auf Pro7-„Recherchen“ beruft, soll er gegenüber einer vermeintlichen Aktivistin geäußert haben: „Ja. Weil dann geht es der AfD besser. Wir können die nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst. Mir egal!“ Laut Bericht soll es dazu Videoaufnahmen geben, die Pro7 angeblich heute Abend um 20:15 Uhr ausstrahlen will.

Fakt ist, laut Pressesprecher der Alternative für Deutschland, Dr. Bastian Behrens, ist „Lüth ist kein Mitglied der AfD mehr und spricht seit Januar 2018 auch nicht mehr für die Partei. Die verschiedentlich aufgetauchte Bezeichnung „AfD-Parteifunktionär“ ist daher nicht zutreffend.“ Weiter heißt es: „Seit 2018 arbeitete Christian Lüth als Pressesprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag – von dieser Position wurde er im April 2020 freigestellt. Heute ist er fristlos entlassen worden.“

Weiter betont Behrens: „Seine derzeit thematisierten Äußerungen, die er im Februar 2020 tätigte und die im direkten Gegensatz zu den freiheitlich-demokratischen Grundsätzen unserer Partei stehen, können der AfD deshalb auf keinen Fall zugerechnet werden.“

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