Rente

Wie die Deutsche Presseagentur (DPA) heute unter Bezugnahme auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion berichtet, gehen deutlich mehr Rentner als noch vor zehn Jahren einer Erwerbstätigkeit nach. Besonders der Anteil an Frauen ist gestiegen.

2019 waren laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit etwa 1,29 Millionen Menschen, die die Regelaltersgrenze erreicht hatten, weiter erwerbstätig. Das waren knapp 400.000 oder 45 Prozent mehr als 2010. Für die Bundesregierung ist die Ursache für diese Entwicklung nicht die zunehmende Altersarmut. Vielmehr hätten Rentner Spaß an der Arbeit.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Immer mehr Rentner bessern ihre Rente mit einem Job auf. Ich habe starke Zweifel an der Darstellung der Bundesregierung, dass diese Entwicklung auf ‚Spaß an der Arbeit‘ zurückzuführen ist. Ich befürchte eher, dass viele Rentner einen Job annehmen müssen, um Altersarmut und Sozialleistungsbezug abzuwenden. Das ist das Ergebnis schlechter Rentenpolitik.“

Newsletteranmeldung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.