Zelt Bundeswehr

Berlin: (hib/AW/Raven) – Mit Weisung vom 24. November 2021 der damaligen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (sic!) wurde die Covid19-Impfun g in die Liste der duldungspflichtigen Impfungen für Soldaten nach § 17a Absatz 1 Soldatengesetz aufgenommen. Bereits seit März 2021 mussten sich Soldaten im Auslandseinsatz verpflichtend einer Impfung unterziehen. Nun wurde die Bundesregierung in der kleinen Anfrage der AfD (20/295) nach den Auswirkungen der Impfpflicht bei den Soldaten befragt und nahm in ihrer Antwort (20/460) dazu Stellung. Doch auch hier fiel die öffentliche Mitteilung des Bundespresseamtes in verkürzter Form nicht so aus, wie die komplette Antwort der Bundesregierung es vorgibt. Weiter werden hier von Regierungsseite auch wesentliche Fakten zurückgehalten.

Laut Bundesregierung war die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu keinem Zeitpunkt aufgrund der vermeintlichen Einhaltung von präventivmedizinischen Vorgaben eingeschränkt. Da verblüfft es, wie erwachsene Menschen in Regierungsverantwortung zu so einer Einschätzung kommen können. Laut aktuellen Experteneinschätzungen haben diese Maßnahmen nämlich überhaupt nichts bewirkt. Ältere Arbeiten, z. B. der europäischen Gesundheitsbehörde machten schon vorher darauf aufmerksam.

Zu den Fallzahlen konnte die Bundesregierung komischer Weise keine Auskünfte erteilen. Jedes Unternehmen führt eine derartige Statistik, in Polizeibehörden der Länder und des Bundes wird sie ebenfalls geführt. Es ist daher nicht glaubwürdig, dass ausgerechnet bei der Bundeswehr eine solche Statistik nicht geführt werden würde, zumal auch hier die meisten Tests falsch positiv ausgefallen sein dürften, womit einsatzbereite und gesunde Soldaten mit Sicherheit am Dienst gehindert worden wären. Entweder hat man die ganze Sache innerhalb der Kasernen lockerer gehandhabt oder man verschweigt die tatsächlichen Zahlen, weil dies den Aussagen der Regierung zuwiderlaufen könnte. So teilte die Regierung lediglich mit, dass es in den zwei Coronajahren zwei vermeintliche Coronatote gab, eine Obduktion wurde jedoch nicht veranlasst, somit kann die genaue Todesursache gar nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Dauerhafte Dienstunfähigkeiten gäbe es anhand der Erkrankung und deren vermeintlichen Folgen keine, über die Gesamtzahl der Erkrankungen können man – wie oben erwähnt – keine Auskunft erteilen.

Aber auch die Anzahl der Nebenwirkungen von Soldaten, die zu mindestens eintägigen Dienstausfällen führten sind der Regierung unbekannt. Glücklicherweise haben wir bei so viel Sorglosigkeit aktuell keine Außenministerin, die ein Säbelrasseln mit Russland betreibt.

Laut einer allgemeinen und zusammengefassten Antwort teilte die Bundesregierung mit, dass durchschnittlich 94 % der Soldaten geimpft oder genesen seien. Eine genaue Aufsplittung nahm man dabei nicht vor. Weiter betonte man, dass man von einer weiteren uneingeschränkten Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr würde ausgehen können, da sich die Soldaten pflichtbewusst an die Vorgaben halten würden. Diese Aussagen im Zusammenhang betrachtet wirken jedoch ziemlich konfus. So ist der Anteil der ungeimpften Soldaten bisher unklar, die aktuell über einen Genesenenstatus verfügen und sich keiner Impfung unterziehen wollen. Weiter bildet sich deutschlandweit derzeit ein Trend ab, dass nicht alle Menschen, die die ersten beiden Impfungen hingenommen haben, auch die sogenannte Boosterimpfung in Kauf nehmen. Dafür, dass dies bei Soldaten anders laufen soll – insbesondere wo medial gerade eine vierte Impfung schmackhaft gemacht wird – fehlen entgegen der Aussagen der Regierung jegliche Quellen und Indizien.

Bisher seien „lediglich“ drei gerichtliche Disziplinarverfahren für die Impfpflicht bei Auslandseinsätzen eingeleitet worden – welche aber noch nicht rechtskräftig seien. Diese geringe Zahl ist auch damit zu erklären, dass Soldaten dann eben Auslandseinsätze ablehnen konnten. Dies verschweigt die Bundesregierung jedoch bei ihrer Antwort. Weiter heißt es in der Regierungsantwort: „eit der Aufnahme der COVID-19-Impfung in die Liste der duldungspflichtigen Impfungen am 24. November 2021 wurden bisher keine gerichtlichen Disziplinarverfahren wegen einer Weigerung, sich impfen zu lassen, eingeleitet.“ Dies ist allerdings eine Falschbenachrichtigung, denn medial sind bereits viele Soldaten aufgetreten, die sich nicht impfen lassen. Selbst, wenn keine gerichtlichen Disziplinarmaßnahmen eingeleitet worden sind, heißt das nicht, dass die Kriterien dafür nicht gegeben sind. Erst vor kurzem machte ein bayerischer Oberfeldwebel medial auf sich aufmerksam. Es ist davon auszugehen, dass dieser nicht geimpft ist.

Dagegen schweigt die Regierung bei Zahlen, die hierzu Auskunft geben könnten. Eine übliche Taktik, um Einzelantworten auszuweichen – komischer Weise immer dann, wenn es kritisch wird. So konnte die Bundesregierung in ihrer Antwort nicht sagen, wie viele Soldaten aktuell ihren Dienst nicht oder nur eingeschränkt verrichten können, weil sie die duldungspflichtige Covid19-Impfung nicht vorweisen können. Während zuvor noch behauptet wurde, der Impfanteil bei den Soldaten läge bei 94 %.

Wie viele Ermittlungsverfahren wegen Gehorsamsverweigerung nach § 20 des Wehrstrafgesetzes aufgrund von Verweigerung einer Covid19-Impfung aufgenommen wurden, konnte die Bundesregierung ebenfalls nicht sagen. Komischer Weise wird aber Buch darüber geführt, dass 410 Angehörige der Bundeswehr in einer sogenannten eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. In Deutschland sind aktuell 47,6 % der Menschen vollständig, also dreifach geimpft, 74,4 % haben sich zwei Mal impfen lassen. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum es in der Bundeswehr anders aussehen sollte. Bei den entscheidenden Lücken in den Regierungsantworten steht so der Verdacht im Raum, dass bei der Impfquote innerhalb der Bundeswehr deutlich geschummelt wird. Aktuell verfügt Deutschland über 183.695 Soldaten. Wenn wir die Impfquote der Bevölkerung von sogar 74,4 % (was laut RKI und Gesundheitsminister Lauterbach nicht mehr als vollständig geimpft gilt), wären somit über 47.000 Soldaten ungeimpft. Also fast ein Drittel der Einheit. Ist eine Verteidigungsfähigkeit damit noch möglich? Kommt deswegen die schwammige Antwort der Bundesregierung? Wir haben keinen Nachweis, gemäß früheren und sich wiederholenden Verhaltens der Regierung ist diese Annahme aber als Indiz zu werten. Jedoch würde auch die Zahl von 6 % von ungeimpften Soldaten bedeuten, dass es auf über 11.000 von ihnen zutrifft.

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Das wahre Gesicht des Dr. Fauci
Das wahre Gesicht des Dr. Fauci

29,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

»Dieses Buch ist Anthony Faucis schlimmster Albtraum!« Mikki Willis, Filmregisseur

Als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) gibt Dr. Anthony Fauci jährlich 6,1 Milliarden Dollar an Steuergeldern für die wissenschaftliche Forschung aus. Das erlaubt ihm, die Themen, deren Inhalte und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gesundheitsforschung auf der ganzen Welt zu diktieren. Fauci nutzt die ihm zur Verfügung stehende finanzielle Macht, um außergewöhnlichen Einfluss auf Krankenhäuser, Universitäten, Fachzeitschriften und Tausende einflussreicher Ärzte und Wissenschaftler auszuüben, deren Karrieren und Institutionen er ruinieren, fördern oder belohnen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.