Böller

Köln (ots)Am 02.01.2022 wurde eine Streife der Bundespolizei mit einem illegalen sogenannten „Polenböller“ von einem 28-jährigen Syrer beworfen. Im Zuge dessen wurde der Mann mit vier Anzeigen versehen. Die Beamten litten über mehrere Stunden an Beeinträchtigungen des Gehörs und Tinnitusgeräuschen.

Gegen 21:45 Uhr eilte eine Streife der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof zu einem Einsatz, als sie beim Überqueren des Breslauer Platzes unvermittelt mit einem Böller beworfen wurden. In direkter Nähe setzte der Wurfkörper um. Die Detonation war so stark, dass weitere Einsatzkräfte aus der Wache hinauseilten, um zu schauen, was die Ursache für den lauten Knall war. Mehrere Beamte erlitten Druckgefühle in den Ohren und vernahmen über Stunden andauernde piepende Töne. Aufgrund der Größe der Detonation war eine Zuordnung zu dem unbekannten Werfer zunächst nicht möglich. Zeitgleich wurden weitere Kräfte der Bundespolizei am Bahnhof durch Bedienstete des Ordnungsamtes angesprochen, um bei einer Personalienfeststellung eines Mannes zu unterstützen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem 28-jährigen Syrer um den „Böllerwerfer“. Die Beamten ermittelten, dass es sich bei dem Wurfkörper um einen Böller der Kategorie „FP3“ handelte, welche umgangssprachlich besser bekannt sind als „Polenböller“. Der Mann wurde zur Dienststelle verbracht. Da er keine Ausweisdokumente mit sich führte, musste die Identität mittels Fingerabdrücken festgestellt werden. Nach Abschluss dieser Maßnahme schlug er gezielt mit einem Faustschlag nach einem Beamten, welcher den Angriff abwehren konnte. Durch die Überprüfung wurde bekannt, dass er bereits wegen unerlaubtem Aufenthalts gesucht wurde. Zusätzlich erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, und dem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.

Newsletteranmeldung

Werbung

Überleben

24,95 €

Vorbereitung auf den Ernstfall – Die richtige Krisenvorsorge, bevor es zu spät ist!

Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung: In unserer zivilisierten Welt klingt das alles selbstverständlich. Erst wenn diese »Lebensadern« im Zuge einer Katastrophe, sei es bei einem Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder im Falle eines »Blackouts«, plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft aber zu spät!

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen. Survival-Experte Lars Konarek geht aber einen Schritt weiter: Er zeigt neben den genannten Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen – beispielsweise ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie – am besten wappnet.

Der Autor stellt die sinnvolle Zusammensetzung eines Notgepäcks vor, erläutert Erste-Hilfe-Maßnahmen, erklärt verständlich, wie man ein Lager baut, Wasser selbst aufbereitet und sich mit Nahrung versorgen kann, wenn keine mehr zur Verfügung steht, oder wie man sich nach einer Katastrophe orientiert.

Ein wertvoller Ratgeber, der zeigt, wie Sie überleben, wenn die Infrastruktur zusammengebrochen ist.

Versandkostenfrei bei Kopp bestellen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.