VerhaftungLindauer Bundespolizisten lieferten einen afghanischen Migranten in Untersuchungshaft ein

Aachen (ots)Ein 23-Jähriger Schleuser wurde am Montagnachmittag von Beamten der Bundespolizei an der BAB 44 auf dem Rastplatz Königsberg gestellt.

Der Kroate hatte in seinem Fahrzeug 2 Serben im Alter von 17 und 19 Jahren mit abgelaufenen Schweizer Asylbescheinigungen von Belgien nach Deutschland befördert. Zudem waren seine Fahrzeugkennzeichen von den belgischen Behörden als gestohlen gemeldet worden. Sie wurden vor Ort sichergestellt. Auch einen Führerschein und den benötigten Pflichtversichungsschutz für sein Fahrzeug konnte er nicht vorweisen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges wurde im Kofferraum diverses Aufbruchswerkzeug aufgefunden. Die Personen wurden zum Bundespolizeirevier nach Eschweiler verbracht. Auf der Wache stellten der 17- und 19-Jährige ein Schutzersuchen. Sie wurden nach ihrer Beanzeigung wegen der unerlaubten Einreise an die Landesaufnahmeeinrichtung nach Bochum sowie an eine Jugendeinrichtung nach Stolberg verwiesen. Der Jugendliche soll heute den belgischen Behörden rückgeführt werden.

Gegen den 23-Jährigen Kroaten wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Pflichtversicherungsschutz, der Schleusung und des Kennzeichenmissbrauches erstattet. Das für die Einreise verwendete Fahrzeug wurde abgestellt und der Betroffene konnte seine Weiterreise fortsetzen.

In einem weiteren Fall wurde ein 31-jähriger Rumäne in Aachen-Brand festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kleve wegen Urkundenfälschung vor. Er hatte sich der Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1000,- Euro seit Ende 2019 entzogen. Da der Betroffene die Geldstrafe vor Ort begleichen konnte, blieb ihm eine ersatzweise verhängte Freiheitsstrafe von 50 Tagen erspart. Er konnte nach Zahlung der Geldstrafe seine Weiterreise fortsetzen.

Newsletteranmeldung

Werbung

Artikel-Ende


Auf deine Mithilfe kommt es an!

Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

Diese Arbeit ist nur mit deiner Unterstützung möglich!

Helfe mit und stärke kritischen, unabhängigen Journalismus, der keine Rundfunkbeiträge oder Steuergelder bekommt, und keinen Milliardär als Finanzier hat. Als Journalist bin ich nur der Wahrheit und der Wissenschaft verpflichtet. Doch daher bin ich auch auf die freiwillige Unterstützung meiner Leser angewiesen.

Herzlichen Dank im voraus!

Per PayPal. 

Alternativ via Banküberweisung, IBAN: BE02 9741 0271 6040 BIC: PESOBEB1 (Kontoinhaber: Stefan Michels)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert