PolizeiBei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei illegale Einreiseversuche eines Albaners, eines Afghanen und eines Palästinensers unterbunden. Sie wollten unabhängig voneinander, trotz gültigen Einreiseverbots nach Deutschland gelangen.

Mittenwald (ots)Bei Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am Sonntag (30. Januar) in Mittenwald einen Kleinbus mit insgesamt neuen albanischen Insassen gestoppt. Gleich sieben von ihnen hatten keine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Zuvor mussten ein Ghanaer und vier türkische Staatsangehörige am Bahnhof Mittenwald den Zug aus Österreich verlassen. Für die Einreise in die Bundesrepublik fehlten ihnen die erforderlichen Papiere.

Papiere von Freund geliehen

In der Regionalbahn, die regelmäßig von Innsbruck nach München verkehrt, konnten fünf Zuginsassen den Bundespolizisten keine oder nur unzureichende Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland vorzeigen. Ein ghanaischer Staatsangehöriger wies sich mit einem Reisepass aus. Die Bundespolizisten erkannten jedoch schnell, dass der Pass nicht unterschrieben war und das Lichtbild keine Übereinstimmung mit dem Reisenden aufwies. Bei der Überprüfung seiner Personalien verstrickte sich der 26-Jährige immer mehr in Widersprüche und gab schließlich zu, die Dokumente bei einem Freund ohne dessen Wissen „ausgeliehen“ zu haben. Er wurde wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Zudem muss sich der Mann wegen Ausweismissbrauchs verantworten. Die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizisten verweigerten dem Afrikaner die Einreise und übergaben ihn den österreichischen Behörden.

7.000 Euro für „Reise“ nach Deutschland

Die anderen vier Männer waren im selben Zug ohne Dokumente unterwegs. Sie gaben gegenüber den Bundespolizisten an, kurdischer Abstammung und schon vor Wochen aus ihrer Heimat geflohen zu sein. Die Männer im Alter von 19, 22, 24 und 33 Jahren erklärten, dass sie bis zu 7.000 Euro für die gesamte „Reise“ von der Türkei nach Deutschland zahlen mussten. Alle vier Migranten äußerten ein Schutzersuchen und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.

Albaner illegal im Schengen-Raum

Auf der B2 bei Mittenwald hat die Bundespolizei einen in Albanien zugelassenen Kleinbus gestoppt. Bei der Überprüfung der albanischen Insassen stellten die Beamten fest, dass sich nur der 32-jährige Fahrer und sein 16 Jahre alter Beifahrer ordnungsgemäß ausweisen konnten. Alle sieben weiteren Mitfahrer im Alter zwischen 16 und 33 Jahren hatten zwar gültige Reisepässe dabei, Visa oder andere Aufenthaltsgenehmigungen konnte aber keiner von ihnen vorlegen. Wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts ermittelt nun die Bayerische Landespolizei in Murnau.

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