BundespolizeiDie Rosenheimer Bundespolizei hat einen aggressiven Eritreer in Untersuchungshaft gebracht. Er war ohne Ticket unterwegs und griff Beamte an.

München (ots)Der Landesverband Bayern der Deutschen Polizeigewerkschaft will die Entscheidung von Ministerpräsident Markus Söder, dass über 1.000 Polizeikräfte die Gesundheitsämter unterstützen, auf den Prüfstand stellen.

Auch die Polizei muss handlungsfähig bleiben“, stellt der Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein fest. „Durch die Unterstützungskräfte in den Contact-Tracing-Teams (CTT) werden die letzten Reserven schon jetzt abgegeben. Mittlerweile ist jeder 40. Polizeibeschäftigte mit der Nachverfolgung von Corona-Kontakten beauftragt.“

Die Infektionszahlen innerhalb der Polizei steigen, immer mehr Beschäftigte müssen in Quarantäne. Unter diesen Umständen muss auch die Polizei handlungsfähig bleiben. Das Prinzip, Personal von der rechten in die linke Hosentasche zu schieben, geht nicht lange gut.

„Dass Innenminister Joachim Herrmann den Auftrag des Ministerpräsidenten schnell umgesetzt hat, ehrt ihn“, so Köhnlein. „In den nächsten Wochen werden aber alle eigenen Kräfte für die polizeilichen Aufgaben, insbesondere für die Kontrollen der Corona-Auflagen, noch dringend benötigt.“

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