Jürgen Köhnlein

München (ots)Auch Jürgen Köhnlein, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), glaubt, dass es bei Aktionen und bei Demonstrationen rund um die IAA MOBILITY in München nicht immer friedlich bleiben wird. “Bei manchen Akteuren und konspirativ agierenden Gruppen werden nur Krawalle und Gewalt, jedoch nicht der friedliche und legitime Protest gegen die Verkehrspolitik und gegen diese Veranstaltung im Vordergrund stehen. Dabei können Sabotageaktionen nicht geduldet werden. Auch Gewalt gegen Einsatzkräfte ist ein absolutes No-Go”, so Köhnlein.

Daher erwartet er ein konsequentes und frühzeitiges Einschreiten mit starken Polizeikräften sowie beschleunigte Justizverfahren mit einer schnellen und spürbaren Ahndung solcher Gewalttaten. Gemäß des Aktionsplans “Gewalt gegen Einsatzkräfte – Täter verfolgen, Helfer schützen”, der im März 2020 ins Leben gerufen wurde.

“Gerade das globalisierungskritische Netzwerk Attac und das Aktionsbündnis “Sand im Getriebe” haben zu Aktionen aufgerufen, die schnell den grundgesetzlich zugestandenen Protestspielraum verlassen. Für München gibt es bereits ein gutes Dutzend angemeldete Versammlungen und die Sicherheitskräfte beobachten eine erhebliche Mobilisierung des linksextremistischen Spektrums weit über Deutschlands Grenzen hinaus.

“Unsere Einsatzkräfte kommen deshalb wieder eine Woche lang nicht aus den Stiefeln! Und man muss wieder mit sehr belastenden Einsätzen sowie mit verletzten Kolleginnen und Kollegen rechnen”, befürchtet Köhnlein.

Hinweis für Medienvertreter: der Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein steht rund um die IAA Mobility, insbesondere am Samstag den 11. September 2021, für Interviews zur Verfügung. Interviewwünsche bitte im Laufe der kommenden Woche unter den bekannten Kontakten an uns richten.

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