Schleuser

Neuötting/Burghausen/Passau (ots)Die Bundespolizei Passau hat am heutigen Donnerstag (16. Dezember) zwei mutmaßliche Mitglieder einer international agierenden Schleuserbande festgenommen und deren Wohnungen in Oberbayern durchsucht.

Ausgangspunkt für das Ermittlungsverfahren war unter anderem die Festnahme eines Schleusers, als dieser im August drei irakische und einen syrischen Staatsbürger im Bereich Simbach am Inn illegal von Österreich nach Deutschland verbrachte. Nach weiteren Ermittlungen wurden bereits am 6. September und 5. Oktober dieses Jahres mehrere Wohnungen in Pfarrkirchen, Eggenfelden, Burghausen, Altötting und Freilassing durchsucht und vier mutmaßliche Mitglieder der international agierenden Schleuserbande festgenommen. Zwei der damals festgenommenen vermeintlichen Bandenmitglieder befinden sich seither in Untersuchungshaft.

Im Zuge der folgenden Ermittlungen konnte die Bundespolizei zwei weitere mutmaßlich tatbeteiligte Syrer ermitteln. Heute durchsuchten Einsatzkräfte der Bundespolizei, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut, deren Wohnungen in Neuötting und Burghausen. Gleichzeitig erfolgte die Festnahme der beiden dringend tatverdächtigen Schleuser im Alter von 24 und 53 Jahren.

Der Schleusergruppierung wird vorgeworfen, an der Einschleusung von mindestens 60 visumspflichtigen syrischen und irakischen Staatsangehörigen auf der sogenannten Balkanroute von Österreich nach Deutschland beteiligt gewesen zu sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von einer bandenmäßigen Begehungsweise ausgegangen werden. Die mutmaßlichen Schleuser wurden nach den Richtervorführungen in Justizvollzugsanstalten in Bayern eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Abteilung zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität der Staatsanwaltschaft Landshut durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau geführt.

Newsletteranmeldung

Werbung

Überleben

24,95 €

Vorbereitung auf den Ernstfall – Die richtige Krisenvorsorge, bevor es zu spät ist!

Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung: In unserer zivilisierten Welt klingt das alles selbstverständlich. Erst wenn diese »Lebensadern« im Zuge einer Katastrophe, sei es bei einem Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder im Falle eines »Blackouts«, plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft aber zu spät!

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen. Survival-Experte Lars Konarek geht aber einen Schritt weiter: Er zeigt neben den genannten Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen – beispielsweise ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie – am besten wappnet.

Der Autor stellt die sinnvolle Zusammensetzung eines Notgepäcks vor, erläutert Erste-Hilfe-Maßnahmen, erklärt verständlich, wie man ein Lager baut, Wasser selbst aufbereitet und sich mit Nahrung versorgen kann, wenn keine mehr zur Verfügung steht, oder wie man sich nach einer Katastrophe orientiert.

Ein wertvoller Ratgeber, der zeigt, wie Sie überleben, wenn die Infrastruktur zusammengebrochen ist.

Versandkostenfrei bei Kopp bestellen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.