Polizeikontrolle

Essen (ots)Einen mit einem Untersuchungshaftbefehl gesuchten 45-jährigen Essener nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am vergangenen Samstag (26. Dezember) im Essener Hauptbahnhof fest.

Bundespolizisten überprüften den Essener gegen 11 Uhr im Personentunnel des Hauptbahnhofs. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorlag.

Daraufhin wurde der 45-Jährige, der die gesamte Zeit einen Mund-Nasen-Schutz aufgezogen hatte, festgenommen und zur Wache gebracht. Dort erklärte er den Einsatzkräften, unter Atemnot zu leiden und mutmaßlich an Covid-19 erkrankt zu sein.

Deshalb wurde der Rettungsdienst informiert, welcher den Essener unter Begleitung von zwei Bundespolizisten in ein Krankenhaus einlieferte. Dort bestätigte ein Schnelltest die Angaben des Mannes.

Nach Rücksprache mit der Justiz wurde der Haftbefehl daraufhin ausgesetzt. Der Essener wurde anschließend stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Die Bundespolizisten trugen nach Angaben der Dienststelle während der gesamten Einsatzmaßnahmen FFP2 Masken und wären so bestmöglich geschützt gewesen, was jedoch selbst nach Angaben von Maskenbefürwortern bestritten wird. Die Masken schützen andere, nicht einen selbst. Warum diese Polizeistation jetzt nicht geschlossen wird und die Beamten nicht in Quarantäne müssen, bleibt eine justiziable Ungereimtheit und eine Verhöhnung des “einfach Bürgers”.

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